Willkommen bei PIERCING-GERMANY, PIERCING.AG und PIERCINGSCHMUCK.TV
Hier finden Sie höchste Qualität von Piercingschmuck für den ersten und zweiten Einsatz.
Eines der häufigsten Piercings.
Dieses Piercing ist harmlos, der Stich relativ schmerzfrei.
Seltenes Problem: Das Herauswachsen des Piercings.
Ansonsten gibt´s bei richtiger Pflege kaum Probleme.
PIERCING-GERMANY.de empfiehlt:
Stärke 1,2 mm
Bananen 6 bis 12mm Länge und Kugeln.
Piercing-Ringe (Tuc Ringe, Circular Barbell, Ringe mit Edelstein und Multi-Jeweled Gold Ringe ) 6 bis 12 mm Innendurchmesser.
Bananen mit einer oder zwei Spitzen... usw.
Für das Erstpiercing Titan-Hochglanzpoliert (Titanium-Highline) oder 18kt/ 750er Gold verwenden. Nicht Allergien, Allergie verursachende Materialien verwenden.
Pflege des Augenbrauen-Piercings:
Keine "scharfen" Seifen, Duschgels, Deodorants oder Kosmetika etc. verwenden.
4-Wochen keine Wannenbäder, Solarium, Schwimmbad und keine Sauna
Salz, bzw. Meerwasser ist meist problemlos.
Wenn das Piercing trotzdem nicht abheilt und herauswächst, rechtzeitig raus nehmen um Narbenbildung zu vermeiden.
An Wundrändern bilden sich Krusten aus Lymphflüssigkeit und Blut. Reinigung (nicht Reiben) mit Octenisept aus der Apotheke oder Teebaumöl.
Augenbrauepiercing, Augenbraun Piercing, Augenbraunpiercing
Das Augenbrauenpiercing, Augenbraunpiercing oder Augenbraue Piercing ist trotz verheerender Pressemitteilungen in der Boulevardpresse ein Piercing, das sich mehr und mehr durchsetzt, da es zu denen gehört, die schnell und ohne Komplikationen abheilen. Ohnehin stellen wir in dieser Reihe nur Piercings vor, die bei korrekter und professioneller Ausführung keinerlei Gefahr für Leib und Leben darstellen, nicht zu Behinderungen oder Beeinträchtigungen im Alltag führen und in der Regel problemlos verheilen. Die Abheil zeit beim Augenbrauenpiercing, Augenbraunpiercing Augenbraue Piercing ist mit durchschnittlich 6 bis 8 Wochen relativ kurz. Das Schmerzempfinden beim Stich ist eher auf der unteren Skala anzusiedeln, wobei es grundsätzlich natürlich schwierig ist, allgemeingültige Aussagen zum Schmerzempfinden zu machen – jeder Mensch ist anderes und jeder empfindet den Schmerz eben anders, Ein Augenbrauen-Piercing kann unter Umständen, genauso wie ein Bauchnabel- oder Brustwarzen-Piercing, nach einiger Zeit vom Körper abgestoßen werden bzw. herauswachsen. Dieser Vorgang ist nicht schmerzhaft, endet jedoch leider damit, dass beim Erreichen einer gewissen Kürze des Stichkanals der Schmuck wegen Verletzungsgefahr herausgenommen werden muss. Eventuell können nach dem Herauswachsen kleine Narben zurückbleiben, die oft jedoch von den Augenbrauen überdeckt werden. Bezüglich der Platzierung des Schmuckes sollte das Piercing nicht weiter außen als dem Punkt oberhalb des Augenwinkels gestochen werden. Nach innen, in Richtung Nasenwurzel, erhöht sich die Spannung der Haut, wodurch auch die Wahrscheinlichkeit des Herauswachsens ansteigt. Worauf jeder Kunde vor dem Piercing hingewiesen werden sollte, ist, dass es in seltenen Fällen durch Verletzung eines Gefäßes zu einer Blutung kommen kann, die aber problemlos durch Kompressen innerhalb von ein, zwei Minuten wieder gestillt werden kann. Es ist auch möglich, dass es durch eine Blutung nach innen zu einem dicken »Blauen Auge« kommen kann. Dieser Fall ist jedoch äußerst selten, die Wahrscheinlichkeit ist kaum noch in Prozentpunkten auszudrücken. In der Regel blutet dieser Stich aber überhaupt nicht. Innerhalb der Abheil zeit kann es zu Verletzungen kommen, die man sich z.B. im Schlaf oder Sport zuzieht. Diese können Entzündungen hervorrufen, die bei sachgerechter Behandlung aber nach 1-3 Tagen wieder abklingen. Verschleppt werden darf eine Entzündung bei Piercings natürlich auf gar keinen Fall. Es können sowohl Ringe als auch Stäbe eingesetzt werden, wobei bis zur kompletten Stabilisierung des Stichkanals zu möglichst leichten Materialien wie z.B. Titan-Hochglanzpoliert zu raten ist. Gewarnt werden muss auch hier vor Billigschmuck, in dem teilweise hohe Mengen an Nickel, Cadmium, Blei u.a. enthalten sind. Bei der korrekten Platzierung von zugelassenem Schmuck sind dagegen keinerlei Vergiftungen oder anderweitige Komplikationen möglich, wie sie leider immer wieder durch die Presse geistern. Eine weitere Meldung, die oft aus der Horrorkiste gekramt wird, ist die Verletzung des Sehnervs oder die Gesichtslähmung. Eine Verletzung des Sehnervs ist völlig ausgeschlossen, von Verletzungen des Lidhebermuskels, die dazu führten, dass das Auge nicht mehr geöffnet werden konnte, wurde von Amateur-Piercings berichtet, bei denen das Augenlid und nicht die Augenbraue durchstochen wurde. Solch ein schwachsinniges Piercing wird jedoch von keinem professionellen Piercer durchgeführt werden, zumal es auch unweigerlich den Augapfel schädigen würde. Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass die hier genannten Daten und Angaben bezüglich Abheilzeit, Schmerzempfindung oder auch Komplikationen auf Jahrelangen Erfahrungswerten beruhen und als Durchschnittswerte zu verstehen sind, die nicht notwendigerweise auf jede Person zutreffen.
Das Bauchnabel-Piercing ist eines der häufigsten Piercings.
Dieses Piercing ist harmlos, der Stich relativ schmerzfrei.
Abheilphase: kann bis zu einigen Monaten dauern.
Bei regelmäßiger und richtiger Pflege zu Hause gibt´s selten Probleme.
Die Pflege des Bauchnabel-Piercings empfiehlt sich unter der Dusche. Keine "scharfen" Seifen, Duschgels, Deodorants oder Kosmetika etc. verwenden.
Pflaster oder Kompresse nach dem piercen nach 2-Stunden abziehen und nie wieder Pflaster oder Kompressen auf die Bauchnabel-Wunde darauf kleben, nur im Ausnahmefall wie beim Sport oder beim schweren Arbeiten wo die Gefahr besteht, dass man mit dem Piercing hängen bleiben kann, ein Pflaster auf die Wunde kleben. Nach dem Sport oder schwerer Arbeit das Pflaster wieder abmachen und die Wunde mit Octenisept reinigen. Keine Wannenbäder, Solarium, Schwimmbad und Sauna in den ersten 4 Wochen.
Salz, bzw. Meerwasser ist meist problemlos
Wenn das Piercing trotzdem nicht abheilt und herauswächst es rechtzeitig abnehmen um Narbenbildung zu vermeiden.
An Wundrändern bilden sich Krusten aus Lymphflüssigkeit und Blut. Reinigung mit Octenisept aus der Apotheke.
Der Standard Bauchnabel-Piercing ist eine gebogene Bananabell mit 2 Kugeln.
Meist ist nur die Größere der beiden mit einem Kristall besetzt.
Die meisten Piercer setzen als Erst-Piercingschmuck eine Bauchnabel-Bananabell mit 1,6 mm Stärke und 10 mm Abstand zwischen den Kugeln ein. Falls zu viel vom Stab zu sehen ist verwenden Sie eine 6 oder 8mm Piercing-Bauchnabel-Bananabell. 12mm Piercing-Bananen werden meist nur eingesetzt, wenn zu weit gestochen wurde.
Das Bauchnabelpiercing ist eines der häufigsten Piercings bei den Damen. Bauchnabelpiercings sind oft nicht ganz unproblematisch in der Abheilung, da diese Körperregion ständig in Bewegung und verschiedenen Belastungen ausgesetzt ist. Jede Fussel eines Kleidungsstückes kann eine Entzündung hervorrufen. Die Nabelpiercing-Lust kann daher schnell in eine Frust umschlagen.
Für den Ersteinsatz wird meist ein Banane-Stecker aus Titan verwendet, weil das frische Piercing so am besten gepflegt werden kann. Danach können die vielfältigsten Schmuckstücke eingesetzt werden.
Beachten Sie: Wenn Sie ein Navel-Shield (Schild) mit Ihrem Bauchnabel-Piercing kombinieren möchten, sollte die Banane nicht zu viel Spiel haben, damit der Aufsatz gut anliegt.
Verwenden Sie Titan-Hochglanzpoliert für den Ersteinsatz !
Alternativ zur Bauchnabelpiercing-Bananabell kann als Piercing eine Body-Spirale oder ein Piercingring eingesetzt werden.
Der Bauchnabel bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Platzierung von Piercingschmuck. So wurden Piercings quer durch den Nabel, ober- und unterhalb des Nabels und verschiedenste andere Variationen entwickelt. Nabel ist aber nicht gleich Nabel, und je nach individueller Ausprägung eignet sich ein Nabel mehr oder weniger zum piercen. Oft ist der Nabel nicht so tief, der Bauchansatz etwas kräftiger oder der Nabel an sich nicht symmetrisch in der Form. An dieser Stelle ist es die Aufgabe des Piercers, je nach Nabel für den Kunden die beste Lösung zu finden und zu entscheiden, welche Platzierung den höchsten Tragekomfort bietet. Ist der Nabel zu tief, sollte der Bauchnabelschmuck nicht bis in den Boden des Nabels eingesetzt werden, da dies einen zu langen und zu tiefen Stichkanal bedeuten würde. Die Folge daraus wäre eine überlange Abheil zeit oder aber eine Verheilung ist erst gar nicht möglich. Oftmals ist ein späteres Tragen eines Piercings mit Glitzerstein nicht mehr möglich, da dieser in dem zu tief gepiercten Nabel verschwindet. Wenn am Nabel zu wenig Haut vorhanden ist, kann die Spannung im Gewebe so groß sein, dass das Piercing schon während der Verheilung wandert und aus der Haut austritt. Der andere Fall mit zu viel Gewebe am Nabel bedeutet einen ständigen Druck auf die frisch gepiercte Stelle, so dass die Wunde kaum verheilen kann, da die Belastung durch die ständige Reizung des Piercings zu groß ist. Sollten die anatomischen Voraussetzungen zu ungünstig sein, solltet ihr besser den Rat eures Piercers beherzigen und auf das Piercing verzichten. Wenn ihr einen piercinggeeigneten Nabel habt, kann der Einsatz beginnen. Der nun beschriebene Piercingvorgang bezieht sich auf das normale senkrechte Nabelpiercing am oberen Nabelrand. Zuerst wird die Haut an der zu piercenden Stelle desinfiziert. Nun wird mittels eines hautverträglichen Markierungsstiftes die zu piercende Stelle am oberen Rand des Bauchnabels im Stehen angezeichnet. Der innen liegende Punkt sollte in derselben Senkrechten liegen wie der oberhalb markierte Punkt, damit das Piercing nicht schräg eingesetzt wird. Der Kunde sollte sich hinlegen, da dies das Einsetzen für den Piercer vereinfacht und möglichen Kreislaufproblemen entgegenwirkt. Der Piercer wird nun die zum Einsatz benötigten Instrumente vorbereiten, wobei er darauf achten wird, dass nur sterile Materialien mit der Haut in Kontakt treten. Dies ist wie auch bei all den anderen Piercings als selbstverständlich zu betrachten. Die Haut wird nun mittels einer Piercingzange oder Klemme fixiert und ein wenig angehoben. Durch die Öffnung der Zange wird die Haut anschließend durchstochen. Dabei verspürt der Kunde einen leichten Schmerz, der aber nur von sehr kurzer Dauer ist. Nach dem Entfernen der Nadel wird durch den verbleibenden Schlauch der Schmuck eingesetzt. Nach dem Einsatz des Schmuckstücks wird die Stelle mit einem sterilen Pflaster abgeklebt, um in den nächsten Stunden Verunreinigungen der Wunde zu vermeiden. Bezüglich der Pflege des Piercings bis zur Abheilung kann man nur sagen: Viele Wege führen nach Rom! Lasst euch am Besten von eurem Piercer die Pflegemaßnahmen erläutern, mit denen er die besten Erfahrungen gemacht hat. Bei Problemen während der Abheilung bitte nicht selbst an der Wunde herumexperimentieren, sondern in das Piercingstudio (Piercing-Studio) gehen, welches den Schmuck eingesetzt hat, um abzuklären, ob eventuell Pflegefehler die Ursache sein können, und um weitere Schritte zu besprechen. Die Abheil zeit bei diesem Piercing ist sehr schwer vorauszusagen, da sie unter anderem auch abhängig von der Belastung im Alltag ist. Bei Menschen, die den ganzen Tag sitzen und somit ständig Druck auf die Wunde ausüben, wird die Heilung langwieriger sein als bei denen, die die Wunde belastungsfrei halten. Reibt ein Hosenbund ständig auf der frischen Wunde oder auch nur am Piercing, wirkt sich dies auch nicht gerade Vorteilhaft aus. Im Endeffekt tragt ihr selbst aber den größten Teil zur Pflege bei und solltet euch auch Gedanken darüber machen, dass ein Piercing ein Eingriff in den Körper darstellt und die entsprechen Pflege zur Verheilung einfach unumgänglich ist. Für ein abgeheiltes Nabelpiercing gibt es dann die verschiedensten Schmuckvariationen, welche ihr euch einsetzen lassen könnt, damit ihr eurem Nabel das gewisse Etwas geben könnt. Ein glitzernder Nabel im funkelnden Licht der Disco kann schon ein sehr erotischer Augenschmaus sein.
Zungen-Piercing:
PIERCING-GERMANY.DE empfiehlt für die Zunge:
Beim Erstpiercing:
G23 Titan-Hochglanzpoliert, G23 Titan-Blackline (Schwarz Titan), G23 Titan-Colorline (Farbiges Titan) oder 18kt/ 750er Echt-Gold Barbell (Hantel) 1,6 mm Starke und Länge mindestens 18mm.
Diese Länge ist notwendig, da die Zunge nach dem Stich anschwellen kann. (Dauert ca. 1 Woche)
Sowohl hochglanzpolierte als auch farbige Titan-Barbell (Stecker mit 2 Kugeln) von PIERCING-GERMANY.DE sind sehr gut für das Erstpiercing geeignet!
Der Stich sollte in der Mitte der Zunge durchgeführt werden (vor dem Bändchen), um größeren Verletzung von Zungenbändchen zu vermeiden. Es empfiehlt sich hierfür von einen erfahrenen Piercer, piercen zu lassen.
Medizinisch gesehen ist die Zunge ein gut durchbluteter Muskel. Durch die starke Durchblutung ist die Abheilphase meist nur ein paar Wochen. Bereits nach wenigen Minuten ist der Stichkanal wieder verschlossen.
Bedingt durch das mögliche Anschwellen der Zunge sollte als Erstpiercing ein Titan-Barbell je nach Zungenstärke von 18- 25 mm Länge eingesetzt werden.
Nach der Abheilungsphase kann natürlich ein kürzerer Stecker eingesetzt werden. (Wird empfohlen, da das Spielen der Zunge mit dem langen Erstpiercing die Zähne schädigen kann.)
Wenn richtig gestochen wird entsteht keine Behinderung beim Sprechen oder Essen durch das Zungenpiercing. Ein Zungenpiercing kann in gewissen Stunden auch sehr reizvoll sein.
Verwenden Sie Titan-Piercings für den Ersteinsatz!
Der Standard Zungenpiercing ist eine gerade Kugelhantel, meist ohne Farbe.
Titan Piercing Kugelhanteln können aber auch in Farbe eingesetzt werden, allerdings verblassen die Farben dieser Zungenpiercings im Laufe von einigen, Monaten wegen des Milieus im Mund.
Pflege:
Mundspülungen nach dem Essen.
Nach dem Essen immer zuerst mit Wasser spülen um die Speisereste zu entfernen
2-3-mal täglich mit Listerine Mundwasser (gibt es in der Drogerie) unverdünnt spülen, auch nach dem rauchen Mund mit Listerine spülen. 4-5 mal täglich das Piercing-Loch und den Stecker mit Octenicept desinfizieren, es geht am besten mit zwei Wattestäbchen.
Verzichten Sie in der Einheilungsphase auf Alkohol und Nikotin (die ersten 10 Tage!), Milchprodukte, sehr heiße Getränke, scharfe und säurehaltige Speisen (Obst).
Kein Zungenkuss und Oralsex.... da auch dies zu Entzündungen und Schwellungen führen kann...
Gegen die Schwellung helfen Eiswürfel. Auch Eiswürfel aus Kamillentee!
Mit kalten Kamillentee 5-10-mal am Tag Mund ca. 1 Minute spülen.
Die Selbstreinigung der Zunge wird evtl. beeinträchtigt. Diese mit einer sauberen Zahnbürste regelmäßig reinigen.
Brust-Nippel:
PIERCING-GERMANY.DE empfiehlt für Brust , Nippel, Nippel Piercings:
Als Erstschmuck Titan-Hochglanzpoliert, Titan-Blackline, Titan-Colorline oder 18kt/ 750er Echt-Gold gerade Barbell (Hantel).
Stärke 1,6 mm Länge ca. 8-19mm
Danach kann auch ein Piercing-Ring eingesetzt werden.
Für Brustwarzen empfiehlt sich als Erst-Piercingschmuck eine gerade Kugelhantel einzusetzen. Dies ist besser als ein Piercing-Ring, da der Stichkanal gerade ist und ein Ring mit seiner Wölbung mehr Reibung verursacht und erfahrungsgemäß mit geraden Stäben weniger Probleme gibt!
Bei der Länge muss darauf geachtet werden, dass die Brustwarze unter Umständen anschwillt und ihre Form und Größe sich bei Temperaturschwankungen verändert.
Bei Frauen mit gut entwickelten Brustwarzen wird meist direkt der Ansatz der Warze durchstochen, bei Männern, bei denen die Brustwarze klein und flach ist, muss oft durch den Warzenvorhof gepierct werden.
Auch bei Frauen mit Schlupfwarzen wird nicht die Brustwarze selber, sondern durch den Warzenvorhof gestochen. Da letzeres faktisch ein Oberflächenpiercing ist, ist die Gefahr größer, dass der Piercing-Ring oder Piercing-Stab während des Heilens herauswächst. Ein erneutes Stechen hinter dem Narbengewebe ist dann meistens erfolgreicher.
Wer sich nur eine Brustwarze piercen lassen möchte, sollte bedenken, dass diese in den meisten Fällen anschwellen und wachsen wird. Auch nach dem Entfernen des Piercingschmucks bleibt eine Asymmetrie sichtbar.
Die totale Heilungszeit bei Nippel-Piercings kann 6 - 12 Monate betragen, manchmal sogar noch mehr.
Brustwarzenpiercings sind bei Frauen und bei Männern möglich, und zwar horizontal (das übliche) sowie auch vertikal oder diagonal. Für Frauen eines der schönsten Piercings, da es nach dem Abheilen möglich ist, die verschiedensten Schmuckstücke zu verwenden oder auch kleine Anhänger, Schilder oder Kettchen anzubringen. Die Mamillen (Milchkanäle) nehmen daraus keinen Schaden. Wir empfehlen aber bei einer Schwangerschaft diese Piercing`s, zum Wohle des Kindes zu entfernen. Die Nippel werden nach dem Piercen empfindlicher und wachsen auch etwas, besonders auch bei Männern ein sehr schöner Nebeneffekt.
Brustwarzenringe sind nicht nur optisch auffallend sondern meistens auch sensorisch ein Gewinn für den Träger oder die Trägerin.
Auch unsere farbigen Titan-Schmuckstücke sind genauso fürs Erstpiercings geeignet.
Pflaster oder Kompresse nach dem piercen nach 2-Stunden abziehen und nie wieder Pflaster oder Kompressen auf die Brustwarzen-Wunde darauf kleben, nur im Ausnahmefall wie beim Sport oder beim schweren Arbeiten wo die Gefahr besteht, dass man mit dem Piercing hängen bleiben kann, ein Pflaster auf die Wunde kleben. Nach dem Sport oder schwerer Arbeit das Pflaster wieder abmachen und die Wunde mit Octenisept reinigen. Keine Wannenbäder, Solarium, Schwimmbad und Sauna in den ersten 4 Wochen.
Salz, bzw. Meerwasser ist meist problemlos
Wenn das Piercing trotzdem nicht abheilt und herauswächst es rechtzeitig abnehmen um Narbenbildung zu vermeiden.
Lippen (Labret) Piercing:
PIERCING-GERMANY.DE empfiehlt für das Lippenpiercing:
Beim Erstpiercing (Ersteinsatz):
G23 Titan-Hochglanzpoliert oder 18kt/ 750er Echt-Gold Stecker 1,2 oder 1,6mm Stärke und Länge mindestens 9-12mm
Sowohl hochglanzpolierte als auch farbige G23 Titan Stecker PIERCING-GERMANY.DE sind sehr gut für das Erstpiercing geeignet!
Vom Labret-Piercing sieht man nach dem Stechen des Piercings und einsetzendes Piercingschmuck meist nur noch eine Kugel, die natürlich mit einer Spitze, Glitzerstein oder einer UV-Kugel usw. getauscht werden kann.
Standard ist hier Piercing-Stärke 1,2mm.
Länge zwischen 6 und 12mm.
Das Labret ist eine Abwandlung der Holzpflöcke und Tellerlippen, die von einigen Naturvölkern als Schmuck getragen wurden. Viele dieser Körperverzierungen definieren die gesellschaftliche Position innerhalb eines Stammes wie beispielsweise bei den Eskimos. Bei Frauen galten die Verzierungen auch als Mittel zur Verschönerung und wurden sehr geschätzt. Das Labret lässt sich an verschiedenen Stellen um den Lippenbereich einsetzen, die bevorzugt gewählte Stelle jedoch ist der Mittelpunkt unterhalb der Lippe. Weitere Plazierungsmöglichkeiten sind die seitlichen Bereiche. Als Schmuck verwendet man meist einen Stecker mit Kugel und Platte. Diese Variation bietet durch die abnehmbare Kugel die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Aufsätzen das Aussehen zu verändern. Eine weitere Variante stellt der Piercing-Ring als Schmuckeinsatz in der Lippe dar. Dieser sitzt jedoch nicht direkt auf der Haut, wie es bei dem Stecker der Fall ist.
Nachdem Piercer und Kunde sich auf ein Schmuckstück geeinigt haben, wird die in Betracht zu ziehende Lippenpartie ausgewählt. Dabei ist darauf zu achten, dass der Rand der unteren Zahnreihe nicht zu weit in den Lippenbereich hinein steht. Diese anatomische Gegebenheit würde durch die Reibung zwischen Schmuck und Zahnpartie eine Rückbildung des Zahnfleisches zur Folge haben. Ist eine Stelle gefunden, wird diese mit einem Lokalanästhetikum eingerieben, welches eine kurze Einwirkzeit hat. In dieser Zeitspanne wird die Außenhaut mit einem Desinfektionsmittel gereinigt. Die zum Einsatz benötigten Instrumente werden vorbereitet, wobei darauf zu achten ist, dass nur sterile Materialien mit der Haut in Kontakt treten. Bei leicht geöffnetem Mund wird nun zuerst die zu durchstechende Lippenpartie mit der Zange fixiert und schließlich durch deren Öffnung durchgestochen. Dabei verspürt der Kunde einen leichten Schmerz, der aber nur von sehr kurzer Dauer ist. Nach dem Entfernen der Nadel wird durch den verbleibenden Schlauch der Erst-Schmuck eingesetzt, welcher allerdings nur während der Abheilphase getragen wird. Um Druckstellen an der Innenseite der anschwellenden Lippe zu vermeiden, wird ein Stecker mit ca. 1 bis 3mm Überlänge eingesetzt. Das ist wichtig, denn zieht sich ein Stecker oder Ring erst einmal in die Schleimhäute hinein, kann das sehr schmerzhaft werden. Die Pflege bildet den wichtigsten Bestandteil nach dem Einsetzen, da nur so eine optimale Abheilung gewährleistet wird. Auch sollte man in den ersten 2-Stunden auf die Zigaretten verzichten, da sich Nikotin nachteilig auf die Wundheilung auswirkt.
Pflegehinweise:1-Woche lang keine Zungenkuss und Oralsex, 1-Woche lang nicht scharfe Sachen, heiße Sachen essen oder trinken. Als Pflegemittel eignet sich für die Außen und Innenseite der Haut Octenisept. Vom Dauergebrauch von Mundwasser ist abzuraten, da diese die Mundflora zerstören kann. Mundspülungen mit Kamillentee wirken sich dagegen sehr positiv auf die Wundheilung der Schleimhäute aus. Die Abheil zeit beträgt normalerweise 4 bis 6 Wochen. Von einer hundertprozentigen Wundheilung spricht man allerdings nach diesem Zeitraum noch nicht. Diese benötigt in der Regel einen Zeitraum von bis zu 3 Monaten. Der Austausch des Ersteinsatzschmuckes (kurzen Stecker) kann allerdings schon nach ca. 2 Wochen vorgenommen werden, wenn der Lippenbereich abgeschwollen ist und der längere Stecker reibt nicht unnötig auf die Zähne und Zahnfleisch.
Schmuck, Piercingschmuck für den Ersteinsatz:
Titan-Hochglanzpoliert oder 18kt/ 750er Gold , Platin
8kt/ 333er Gold, 9kt/ 375er Gold, 14kt/ 585er Gold eignen sich nicht für den Ersteinsatz.
Der menschliche Körper ist so unterschiedlich wie jeder Mensch. Wenn ein bestimmtes Piercing bei der einen Person machbar ist, so kann es sein, dass es bei einer anderen Person wegen unterschiedlicher anatomischer Gegebenheiten einfach nicht angebracht werden kann. So ein Beispiel ist das Piercen des Lippenbändchens, das sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut. Oft kommen Kunden in ein Piercingstudio und möchten ein »Zahnpiercing« bzw. ein »Zahnfleischpiercing«. So was gibt es natürlich nicht, aber wenn im Schneidezahnbereich etwas funkelt, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein Lippenbändchenpiercing (Lippenbändchen Piercing)
. Wenn ihr euch vor den Spiegel stellt, mit beiden Händen eure Oberlippe greift und nach oben zieht, dann erkennen die meisten in der Mitte der Lippe ein kleines Hautbändchen, das diese am Zahnfleisch festhält. Kannst du dieses Bändchen trotz extremer Straffung des Gewebes nicht erkennen, dann gehörst du zu den ca. 20 %, die kein Lippenbändchen haben. Entweder, weil es nie ausgeprägt war, bei einem Unfall oder beim beißen von hartem Brot oder Obst abgerissen ist oder vom Arzt aus medizinischen Gründen entfernt wurde - überlebensnotwendig ist es nicht. Auch wenn das Bändchen vorhanden ist, kann es nicht immer gepierct werden. Ist es zu schwach ausgeprägt, sollte er/sie davon absehen. Manchmal ist es verknorpelt, was ein Vorteil oder Nachteil sein kann - die Entscheidung, ob gepierct werden kann oder nicht, muss der erfahrene Piercer treffen. Sind die anatomischen Voraussetzungen erfüllt, ist das eigentliche Piercen recht unproblematisch da es sich um das aller leichteste Piercing handelt. Man verspürt höchstens ein leichtes ziehen. Es fließt in der Regel auch kein Blut, da der Piercer die kleinen Gefäße in der Haut erkennen und umgehen kann. Die Abheil zeit verläuft bei der richtigen Schmuckauswahl (Material, Materialstärke, Innendurchmesser) ohne Komplikationen und sehr schnell. Leichte Entzündungen treten so gut wie nie auf und wenn, verschwinden sie meist rasch wieder. Bei anständiger Pflege sind zwei bis drei Wochen Abheil zeit fast schon als langsam zu bezeichnen. Nimmt man den Schmuck irgendwann heraus, ist natürlich von außen keinerlei Narbe zu erkennen. Ist die Wunde verheilt, kann man den Schmuck beliebig mit allerlei Klemmkugeln und verschiedenen Innendurchmessern des Ringes variieren. Es sieht einfach gut aus. Je nach Platzierung sieht man ihn beim Sprechen oder erst beim herzhaften Lachen. Optische Voraussetzung für ein tieferes Tragen sind einigermaßen gerade Schneidezähne. Stehen diese nämlich schief, hängt der Ring und somit die Kugel schief. Das sieht nicht so optimal aus. Der Nachteil des Lippenbändchenpiercings besteht darin, dass es trotz korrekter Platzierung herauswachsen oder vom Körper abgestoßen werden kann. Kommt es im Schlaf zu einer Verletzung, sprich, der Ring wird in der Haut nach unten gerissen, wächst diese oberhalb des Stichkanals wieder zusammen. Passiert dies ein paarmal, muss der Ring logischerweise entfernt werden, da der Ring wegen mangelnden Gewebes immer wieder herausreißt. Ähnlich wie beim Bauchnabel oder der Augenbraue, kann es auch beim Lippenbändchen zu einem Herauswachsen ohne äußere Verletzungen kommen. Der Körper stößt den Schmuck schlicht und ergreifend ab. Eine schmerzlose, aber langsame Prozedur. In seltenen Fällen kommt es auch zu einer Reizung des Zahnfleisches. Dann sollte man zunächst überprüfen, ob die Schmuckauswahl, vor allem bezüglich der Größe, stimmt. Wenn ja, und es kommt trotzdem zu einer Reizung, muss der Schmuck entfernt werden. Der Stichkanal wächst extrem schnell zu. Was in diesem Fall auch ein Nachteil ist. Verliert man den Ring beispielsweise kurz nach dem Einschlafen - also unbemerkt bis zum nächsten Morgen - oder hat bei Verlust keinen passenden Platzhalter zur Hand, so ist die Wunde oft schon nach wenigen Stunden verschlossen. Kommen wir nun zum wichtigsten Punkt des Lippenbändchenpierings. Die Platzierung, das Stechen, der Einsatz! Hierbei handelt es sich um ein Piercing, das dem Piercer eine sehr große Fingerfertigkeit abverlangt. Genau genommen braucht man dazu mindestens drei Hände - vier wären noch besser. Generell: Überlasst das Piercen den professionellen Kräften - Selbstversuche gehen nach hinten los. Auch wenn ihr eurem Piercer ein paarmal zugeschaut habt, durch »Über-die-Schulter-gucken« wird man kein Piercer!
Lippenbändchen Pflege:
4x am Tag das Lippenbändchen mit Octenicept am besten mit Wattestäbchen desinfizieren.
Nach dem Essen Mund mit kaltem Wasser spülen, und dann Mund mit ein bisschen Listerine spülen.
INTIM PIERCING:
empfiehlt für Intimpiercings Titan-Hochglanzpoliert oder 18kt/750er Echt Gold als Ring oder Stecker!
Weibliche Intimpiercings
WEIBLICHE INTIMPIERCING'S: Der weibliche Intimbereich bietet sehr viele Möglichkeiten. Darüber hinaus können verschiedene dieser Piercings auch sexuell stimulierend wirken. Es können Ringe beziehungsweise Stecker angebracht werden in den kleinen Schamlippen, großen Schamlippen sowie im Bereich der Klitorisvorhaut, dem Schambein. Auch die Klitoris selbst kann gepierced werden.
Männliche Intimpiercings
MÄNNLICHE INTIMPIERCING'S: Im männlichen Intimbereich gibt es sehr viele Möglichkeiten sich zu schmücken. Verschiedene Piercings können auch sexuell stimulierend wirken. Es können Ringe beziehungsweise Stecker angebracht werden im Hautfaltenbereich des Hodensacks (Hafada), zwischen Hodensack und After (Guiche), im Vorhautbändchen (Frenum), in der Vorhaut selbst (Oetang), über der Peniswurzel am Übergang zur Bauchdecke (Pubic). Aber auch im Bereich der Eichel (Glans). Das wären dann der Prince-Albert-Ring, Ampallang,( Ampallang-Piercing) Ampallang -1 Dydoe und Apadravya. (Apadravyapiercing)
3-4 x am Tag die Intim-Piercing (Stecker oder Ring) mit Octenicept mit 2 sauberen Wattestäbchen ca. 2 Wochen desinfizieren
NASEN PIERCING:
Nicht Ohlochpistole verwenden!
PIERCING-GERMNY.DE Empfiehlt für die Nase Schmuck aus G23 Titan-Hochglanzpolier oder 18kt/ 750er Echt-Gold in gebogener Form.
Der Nasenstecker gehört neben dem fast schon traditionellen Ohrring zu den am meistens verbreiteten Piercings. Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, die Nase zu piercen: Zum einen den Nasenflügel im Bereich der Wölbung (höher darf das Piercing nicht gesetzt werden, da bei einer eventuellen Entzündung der Trigeminus-Gesichtsnerv in Mitleidenschaft gezogen werden kann), zum anderen die Nasenscheidewand, das sog. Septum. An dieser Stelle soll nun das gebräuchlichere Piercing durch die Nasenflügel beschrieben werden. Verheerend ist die Tatsache, dass selbst Ende der 90er Jahre der Großteil der Nasenstecker immer noch unprofessionell mit der sogenannten Ohrlochpistole geschossen wird. Diese Pistole birgt drei sehr große Nachteile, wobei an allererster Stelle auf die mögliche Übertragung von Krankheiten wie Hepatitis C hingewiesen werden muss. Übertragungen von Hepatitis B durch den Gebrauch von Ohrlochpistolen wurden bereits in den 70er Jahren nachgewiesen. Die Übertragungen sind darauf zurückzuführen, dass eine Ohrlochpistole nicht sterilisiert werden kann. Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass es gegen Hepatitis C im Gegensatz zu Hepatitis A und B nach wie vor keinen Impfschutz gibt. Der zweite Grund, weshalb man vom Gebrauch der Ohrlochpistole an der Nase absehen sollte, liegt darin, dass dieses Gerät eigentlich dafür entwickelt wurde, relativ weiche Kuh öhren zwecks Kennzeichnung zu durchzutanzen. So ist die Maschine meist kräftig genug, um Ohrläppchen zu durchstechen, am härteren Gewebe der Nase kann sie jedoch hängen bleiben, worauf das Gerät unter Umständen sogar im Krankenhaus von der Nase entfernt werden muss. Kommt der Bolzen tatsächlich durch das Gewebe durch, wird das zermatschte Gewebematerial an die Seiten des ausgefransten Stichkanals gequetscht und bildet dort einen optimalen Nährboden für Entzündungen und den Grundstock für unangenehme Verknorpelungen. Der dritte Punkt, der gegen den Gebrauch der Ohrlochpistole spricht, ist der ungeeignete Schmuck. Sogenannte Gesundheitsstecker, die auch
im Ohr alles andere als gesund sind, gehören in keinem Fall in einen Nasenflügel. Abgesehen davon, dass die klobigen Steinchen vom ästhetischen Gesichtspunkt aus gesehen an der Nase nicht gerade hübsch aussehen, kann man diesen Schmuck auch nicht korrekt pflegen. Zudem ist er für das Nasengewebe zu dünn, so dass er sich nicht selten hineinschneiden kann. Der durch den Verschluss eng anliegende Schmuck lässt zudem einer leichten Schwellung keinen Platz. Hinter dem Flügelverschluss im Inneren der Nase sammelt sich Schmutz und durch Feuchtigkeit und Wärme kann es zu Pilzbefall kommen. Beim Putzen der Nase hat man ebenfalls Probleme und bei schmalen Nasen kann es durch den zu langen Stift zu Verletzungen und zu permanenten Entzündungen der gegenüberliegenden Nasenscheidewand kommen. Als Nasenschmuck kann man gebogene oder gerade Stecker verwenden, auch Piercing-Ringe (keine Creolen) sind sehr gut für die Nase geeignet da sich bei dieser Art von Schmuck kein Schmutz festsetzen kann und das Piercing optimal gepflegt und gereinigt werden kann. Sollte man anfangs mit dem Wechsel der Schmuck etwas Probleme haben, nur Geduld, es ist wie mit dem Schuhe binden, hat man die Technik einmal kapiert, funktioniert es kinderleicht. Bei Entfernung des Schmucks wächst ein Nasenflügelpiercing sehr schnell wieder zu, auch wenn schon jahrelang Schmuck drin war.
Nasenpiercing Pflege:
2-3 x am Tag die Nasen-Piercing von innen und außen mit Octenicept mit 2 sauberen Wattestäbchen ca. 4-6 Wochen desinfizieren
Bridge-Piercing
Das Bridge-Piercing (auch ERL genannt) wird am oberen Ende des Nasenrückens in die Hautfalte über dem Nasenbein zwischen den Augen angebracht. Dieses Piercing ist stark anatomieabhängig und nicht bei jedem zu empfehlen. Weiteres ist es kein Piercing für Piercinganfänger, da Komplikationen in dieser Gegend schwerwiegende Folgen für den Kunden haben können. In dieser Körperregion verlaufen Hirnnerven und wenn sich dieses Piercing entzündet, kann sich die oberflächige Entzündung relativ rasch zu einer Nervenentzündung ausbreiten, was bei Hirnnerven gravierende Folgen haben kann. Deshalb sollte der Kunde schon etwas Piercing-Erfahrung für dieses Piercing haben um eventuelle Probleme schon rechtzeitig zu bemerken und richtig zu reagieren. Bei der Platzierung dieses Piercings muss darauf geachtet werden, dass kein Druck auf den Ansatz des Nasenbeins ausgeübt wird, da sonst wichtige Nerven (Nervös Trigeminus) durch den Druck in Mitleidenschaft gezogen werden können.
Abheilung: ca. 4-6 Monaten
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan, PTFE, Weißgold gerader Barbell oder besser Bananabells
Brustwarzen-Piercing
Das Brustwarzen-Piercing wird meist horizontal oder vertikal gestochen, kann jedoch beliebig ausgerichtet sein. Das Brustwarzenpiercing (meist bei Männern) wird auch gerne gedehnt und entgegen der oft geäußerten Befürchtung führt ein komplikationslos verheiltes Brustwarzen-Piercing bei der Frau nicht dazu, dass sie später kein Kind mehr stillen kann. Wie bei den meisten Piercings ist auch hier die richtige Platzierung sehr wichtig.
Abheilung: 6-8 Monate
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan, PTFE Piercingringe, Barbell, Nippel Schild
Vergoldetem Nippel, Nipple Schild
Cheek-Piercing
Das Cheek Piercing wird seitlich des Mundes in die Wange gestochen, oft an der Stelle wo die gepiercte Person ein Grübchen hat. Dieses Piercing verlangt viel Erfahrung vom Piercing um nicht wichtige Arterien und Nerven in der Wange zu verletzen und es muss großen Wert auf die richtige Platzierung gelegt werden. Dieses Piercing kann sehr stark und sehr lange anschwellen, deshalb muss beim Schmuck für den Ersteinsatz diese Schwellung berücksichtigt werden.
Abheilung: mindestens 6 bis 8 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Labret Studs (in 1,6mm und ausreichend lang)
Christina-Piercing
Das Christina Piercing ist mehr oder weniger ein Oberflächenpiercing und verheilt dementsprechend schlecht und langsam. Es ist nicht bei jeder Frau aus anatomischen Gründen durchführbar. Die Platzierung erfolgt von der Falte, die die äußeren Schamlippen am oberen Ende bilden bis zum Schamhügel. Dieses Piercing hat beim Sex keinerlei Funktion, es kann sogar unangenehm für die Frau sein, wenn darauf Druck ausgeübt wird (passiert auch beim Tragen von engen Hosen), außerdem erschwert dieses Piercing die Intimrasur.
Abheilung: mindestens 5 bis 6 Monate
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Bananabell (1,6mm), Surface bar (1,6mm)
Conch-Piercing
siehe innere oder äußere Ohrmuschel
Daith-Piercing
Das Daith Piercing wird durch die Knorpelbrücke im Inneren der Ohrmuschel gestochen. Das Piercing an sich ist nicht leicht zu stechen, sollte aber für einen erfahrenen Piercer kein Problem darstellen.
Dieses Piercing gehört zu den schmerzhafteren Knorpelpiercings und die Heilungsphase ist auch etwas länger als bei anderen Knorpelpiercings
Abheilung: mindestens 5 bis 6 Monate
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Labretstecker, Piercingringe, Augenbraue Bananabell
Dydoe-Piercing
Das Dydoe Piercing wird in den Wulst des Eichelrandes gestochen. Dieses Piercing wird meistens bei beschnittenen Männern gesetzt, aber auch unbeschnittene haben die Möglichkeit es zu tragen. Es kann allerdings bei einer eng anliegenden Vorhaut gerade beim Heilungsprozess zu Problemen kommen.
Der Dydoe ist im männlichen Intimbereich wohl das schmerzhafteste Piercing. Ganz einfach deshalb weil genau am Eichelrand die meisten Nervenenden liegen. Dieses Piercing wird meistens paarweise gestochen und nicht bei jedem Mann möglich. Dydoes dauern sehr lang zum Abheilen und neigen auch häufig zum Auswachsen.
Abheilung: bis zu 6 Monaten
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan, Barbell
Augenbrauen-Piercing
Das Piercing der Augenbraue kann entlang der gesamten Augenbraue horizontal oder vertikal platziert werden. Dieses Piercing kann zum Auswachsen neigen (v.a. im inneren Bereich der Augenbrauen). Während der Abheilungsphase sollten wie bei allen Gesichtspiercings keinerlei Kosmetikprodukte in der Nähe des Piercings verwendet werden.
Abheilung: ca. 5 bis 6 Monaten
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan, PTFE, Micro-Bananabell oder Micro Piercingringe, Ringe, Hufeisen Ringe
Fourchette-Piercing
Ein Fourchette Piercing ist ein eher seltenes Piercing bei der Frau, es wird dort platziert, wo die inneren Schamlippen am unteren Ende zusammentreffen. Dieses Piercing ist nicht bei jeder Frau durchführbar.
Abheilung: 4 bis 6 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan, Bioplas, Bananabell (1,6mm), BCR (1,6mm)
Frenum-Piercing
Ein sehr beliebtes Intimpiercing bei Männern. Es wird etwas unterhalb des Vorhautbändchens gestochen um ein evtl. ausreißen des dünnen Bändchens zu vermeiden. Das durchstechen der dünnen Haut ist sehr unkompliziert und heilt sehr schnell ab. Es ist als Intimpiercing für Einsteiger sehr zu empfehlen.
Abheilung: 6-8 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Piercingringe, Ringe, Ring, Barbell oder Bananabell (mindestens 1,6mm Stärke)
Guiche-Piercing
Das Guiche Piercing wird durch die Raphe, die Naht zwischen Hodensack und After gestochen. Radfahren bzw. auch sitzen können während der Heilungsphase sehr unangenehm sein und zu Komplikationen führen. Dieses Piercing wird sehr häufig gedehnt und mit Gewichten geschmückt, da durch den Zug der Gewichte eine weitere Stimulation stattfindet.
Abheilung: 3 bis 6 Monate
Piercing, Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Piercingringe, Ringe, Ring, Bananabell , WBCR, WXTB (mindestens 1,6mm)
Hafada-Piercing
Das Hafada Piercing (auch Scrotal-Piercing) ist ein Intimpiercing des männlichen Hodensacks. Die Ausheilung ist teilweise langwierig, da das Piercing an dieser Stelle kaum zur Ruhe kommt. Dieses Piercing eignet sich gut zum Dehnen.
Abheilung: 6-8 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Piercingringe, Ringe, Ring, Bananabell WBCR;WXTB (mindestens 1,6mm)
Helix-Piercing
Das Helix-Piercing wird durch den äußeren Knorpelrand des Ohrs gestochen. Es wird praktisch vom "normalen" Ohrloch bis oben herum zu der Stelle gestochen, wo der Knorpelrand zur Brücke (Daith-Piercing) wird.
Dieses Piercing ist sehr weitverbreitet und wird auch oft unterschätzt - Knorpelgewebe hat keine eigene Blutversorgung und daher eine sehr verzögerte Wundheilung und ist sehr pflegeintensiv. Als Erstschmuck sind Stäbe besser geeignet, da sie weniger Druck verursachen.
Abheilung: 5-6 Monate
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Barbell WXTB (1,2mm oder 1,6mm) beim Stechen oder dickeren Schmuck beim Punchen
Industrial-Piercing
Unter einem Industrial versteht man 2 Piercings, die durch einen Stab miteinander verbunden sind. Am geläufigsten ist wohl das Helix to Helix Industrial aber soweit es die Anatomie des Ohres zulässt sind auch andere Kombinationen möglich, wie z.B. Conch to Conch Industrial, Helix to Conch Industrial oder Tragus to Conch Industrial. Beim Stechen eines Industrials ist v.a. auf die korrekte Platzierung der Piercings großer Wert zu legen, da durch die starre Verbindung der beiden Piercings so gut wie keinerlei Spannungsausgleich im Ohr mehr stattfinden kann. Dieses Piercing ist nicht bei Jedem möglich, da es stark anatomieabhängig ist.
Abheilung: 3-6 Monate
Schmuck, Piercingschmuck: langer Gold, Titan Barbell (auch als einzelner Stab zu haben + 2 Kugeln)
Inner Conch-Piercing
Dieses Piercing wird in die innere Ohrmuschel gestochen.
Wie bei allen Knorpelpiercings gibt es auch beim piercen der Ohrmuschel die Möglichkeit des "Punchens". Dieses Piercing heilt im Vergleich zu vielen anderen Knorpelpiercings recht gut ab, ist aber genauso pflegeintensiv.
Abheilung: 3-6 Monate (gepierced) 2-4 Wochen (gepunched)
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Barbell WXTB (1,6mm) beim Stechen oder dickerer Schmuck beim Punchen
Innere Schamlippen-Piercing
Das Piercen der inneren Schamlippen ist recht schmerzlos und diese Piercings verheilen recht schnell und unkompliziert. Dieses Piercing ist (wie viele Intimpiercings bei Frauen) stark von der persönliche Anatomie abhängig und daher nicht bei jeder Frau machbar. Die inneren Schamlippen werden meistens paarweise gepierct und soweit es die anatomischen Verhältnisse zulassen kann man die inneren Schamlippen auch mehrfach piercen lassen. Diese Piercings passen sehr gut zu Klitorisvorhautpiercings(horizontal und/oder vertikal) und man kann sie auch gut mit äußeren Schamlippenpiercings kombinieren.
Abheilung: 6 bis 8 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Piercingringe, Ringe, Ring WBCR (mindestens 1,6mm)
Klitoris Vorhaut Horiz Piercing.
Dieses Piercing wird horizontal durch die Klitorisvorhaut gestochen. Als Schmuck wird ein kleiner BCR eingesetzt, der so gewählt werden sollte, dass die Kugel direkt auf der Klitoris liegt. Anatomische Voraussetzungen für dieses Piercing ist eine ausreichend große Klitorisvorhaut. Dieses Piercing kann auch mehrfach ausgeführt und mit einem vertikalem Klitorisvorhautpiercing kombiniert werden.
Abheilung: ca. 2 bis 3 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Piercingringe, Ringe, Ring WBCR (mindestens 1,6mm)
Klitoris-Piercing
Wenn von einem Klitorispiercing gesprochen wird, ist meistens ein Piercing durch die Klitoris-Vorhaut gemeint.
Um ein Piercing durch die Klitoris durchführen zu können, sind bestimmte anatomische Voraussetzungen notwendig, die selten anzutreffen sind. Die Klitoris muss eine bestimmte Größe besitzen und die bedeckende Klitorisvorhaut muss flexibel genug sein um die Klitoris ohne Spannungen freilegen zu können. Dieses Piercing ist sehr schmerzhaft, heilt aber schnell ab. Die Platzierung kann horizontal oder vertikal erfolgen. Es kann zu einer Desensibilisierung und Überreizung kommen, die für viele Frauen unangenehm ist.
Abheilung: ca. 8 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Piercingringe, Ringe, Ring WBCR (1,6mm)(horizontal), WXTB (1,6mm)(vertikal)
Klitoris Vorhaut Vert Piercing.
Dieses Piercing wird vertikal durch die Klitorisvorhaut gestochen. Der Schmuck übt bei dieser Variante durch den direkten Kontakt zur Klitoris einen intensiven Reiz aus. Hier sollte die Schmucklänge so gewählt werden, dass die untere Kugel auf der Klitoris aufliegt (dadurch ist sie manchmal nicht sichtbar). Dieses Piercing kann auch gut mit einem horizontale Klitorisvorhautpiercing kombiniert werden.
Abheilung: ca.6 bis 8 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Micro Barbell WXTB, BCR
Labret-Piercing
Das Labret Piercing wird (meistens in der Mitte) unterhalb der Unterlippe gestochen. Dieses Piercing neigt zum Anschwellen und deshalb sollte ein ausreichend langer Stab am Beginn eingesetzt werden. Nach Abschwellung der Lippe muss ein kürzerer Stab eingesetzt werden um unnötige Reibung an den Zähnen und am Zahnfleisch zu vermeiden.
Abheilung: ca. 8 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Stecker. Typischer Schmuck ist der Labret Stud
Labret vertikal Piercing
Ein vertikales Labret Piercing fängt unterhalb der Lippe an und endet in der Mitte der Lippe (im Lippenrot). Vorteil dieses Piercings ist der Umstand, dass man keine Platte wie beim normalen Labret im Mundinnenbereich hat, die eventuell störend sein könnte. Dieses Piercing schwillt genauso wie ein Labret Peircing an und deshalb sollte auch hier ein Stab von ausreichender Länge eingesetzt werden
Abheilung: 6 bis 8 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Stecker Gebogen. Bananabell (1,6mm)
Lippenband-Piercing
Mit dem Lippenbandpiercing ist meist das obere Lippenband gemeint (Mitte, Innenseite der Oberlippe). Das Lippenband ist sehr dünn, aber stabil. Daher ist das Piercing schnell verheilt und lässt sich problemlos tragen. Allerdings kann unter Umständen eine Reizung (Beschädigung) der Zähne und/oder des Zahnfleisches auftreten. Um diese Reizung zu minimieren, gibt es speziell an einer Seite abgeflachte Kugeln (Artikelcode=XCF). Das Lippenbandpiercing ist nicht bei allen Leuten machbar, da bei vielen das Lippenband eingerissen, zurückgeschnitten wurde oder aus anderen Gründen zu kurz ist.
Abheilung: 5-6 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Bananabell Gebogener Stecker oder Ring Mico-WTUC (optimal: XCF)
Lobe-Piercing
Das Lobe-Piercing - oder auch "Ohrloch" im Volksmund genannt - ist das wohl am meisten verbreitete Piercing. Vom Schießen mit Ohrlochpistolen ist dringend abzuraten - man soll sich dieses Piercing wie jedes andere auch nur von einem Piercer stechen lassen. Die Abheilung ist sehr unkompliziert und schnell und nachdem es verheilt ist, eignet es sich gut zum Auf dehnen wobei das Dehnen sehr langsam und vorsichtig erfolgen soll.
Abheilung: 3 bis 5 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Piercingringe, Ringe, Ring WBCR, Ohrstecker, Ohrringe ... uvm.
Madonna-Piercing
Das Madonna (oder auch chrome crawford)) Piercing ist vom Prinzip her ein Labret Piercing an der Stelle an der einige Stars (z.B. Madonna) einen Schönheitsfleck (Muttermal) haben. Die Platzierung erfolgt links oder rechts an der Oberlippe. Es schwillt etwas mehr und länger an als ein normales Labret piercing, da dieses Piercing durch Muskelgewebe gestochen wird und durch die Muskelkontraktionen der Stichkanal mehr gereizt wird.
Abheilung: ca 6 - 8 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Stecker. Labretstecker, Labret Stud, Lippenstecker
Medusa-Piercing
Das Medusa Piercing wird in der Mitte oberhalb des Mundes gestochen und ist damit eine weitere Variation des Labret Piercings. Es ist schmerzhafter als ein Labret oder Madonna Piercing, da an dieser Stelle noch Nerven vom Septum auslaufen. Auch hier sollte nach der Abschwellung ein kürzerer Stab eingesetzt werden.
Abheilung: ca. 6 bis 8 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Stecker, Labretstecker, Labret Stud, Lippenstecker (z.B. mit Juwel, Glitzerstein)
Nasenpiercing, Nasepiercing, Nasen, Nostril-Piercing
Das Nasen(wand)piercing ist das am weitesten verbreitete Nasenpiercing. Auf keinen Fall sollte dieses Piercing mit einer Ohrlochpistole geschossen werden! Die Platzierung erfolgt entlang es Nasenbogens.
Abheilung: ca. 4-6 Monaten
Piercing, Schmuck, Piercingschmuck: Titan, Gold, Silber (Silber kann Anlaufen siehe Silberpflege oder Silberreinigung), Anodisiertem Titan Stecker. Nase, Nasen, Nostril Nasenstecker oder WBCR Piercingringe, Ringe, Ring
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Oberflächenpiercings, Piercing
Bei Oberflächenpiercings handelt es sich um Piercings, die an Stellen gestochen werden ,die nicht in die Kategorie der Standardpiercings gehören. Klassische Stellen für Oberflächenpiercings sind: Hals (Madison), Brustbein (Sternum oder Cleavage), Handgelenk (Wrist), vertikale Bridge sowie eine klassische Intimpiercings wie Pubic und Christina. Der Heilungserfolg solcher Piercings ist sehr gering, die meisten dieser Piercings wachsen mit der Zeit heraus und hinterlassen Narben.
Abheilung: einige Monate
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Weißgold, Titan, Stecker. Surface Bars, Bananabells
Oetang-Piercing
Siehe Vorhaut-Piercing
Abheilung: -
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Stecker
Orbital Piercingschmuck
Unter einem Orbital versteht man 2 Piercings, die durch einen Ring verbunden sind. Häufig werden Lobe Orbitals, Helix Orbitals gestochen, man kann aber auch z.B. Conch Orbitals tragen.
Abheilung: hängt von der Stelle ab, von 4 bis 6 Wochen bis zu mehreren Monaten.
Schmuck, Piercingschmuck: Titan, Gold, Silber Piercingringe, Ringe, Ring, Bananabells WBCR (mindestens 1,6mm) (mindestens 1,6mm)
äußere Ohrmuschel
Dieses Piercing wird in die äußere Ohrmuschel gestochen. Auch hier gibt es wie bei der inneren Ohrmuschel die Möglichkeit gleich dickeren Schmuck einzusetzen indem man Puncht.
Abheilung: 5-6 Monate (gepierct) 4-6 Wochen (gepunched)
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Stecker, Piercingringe, Ringe, Ring Barbell, WBCR
äußere Schamlippen
Die Platzierung von Piercings an den Äußeren Schamlippen sollte so sein, dass der Ring die äußere Schamlippe umfasst. Diese Piercings sind bei allen Frauen machbar, die Heilung ist etwas langwieriger, da dauerhafte Reizung durch Kleidung und Bewegung entsteht. Die äußeren Schamlippen werden meistens paarweise gepierct
Abheilung: 2 bis 3 Monaten
Schmuck, Piercingschmuck: Titan, Gold Piercingringe, Ringe, Ring, WBCR (mindestens 1,6mm) aber auch Stecker, Barbell WXTB oder Bananabells (mindestens 1,6mm)
Prinz Albert
Das Prinz Albert Piercing ist eines der unkompliziertesten männlichen Genitalpiercings. Es heilt schnell und ist relativ einfach in der Pflege. Das Prinz Albert Piercing läuft entlang der Harnröhre und tritt an der Unterseite beim Frenum(Vorhautbändchen) wieder aus. Es muss mit Nachblutungen gerechnet werden, die aber schnell wieder verschwunden sind. Dieses Piercing dehnt sich sehr schnell und leicht, sodass man ohne Probleme dickere Ringe tragen kann. Ein Prinz Albert ist eine gute Vorstufe für einen Apadravya. (Apadravyapiercing)
Abheilung: 6-8 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Titan, Gold, Piercingringe, Ringe, Ring WBCR, Prinzen-Zepter
Princess Albertina
Dieses Piercing verläuft durch die weibliche Harnröhre und wird von vielen Frauen als sehr unangenehm empfunden. Es kann zu verstärkten Harnwegsinfekten führen, nachdem die weibliche Harnröhre ja ziemlich kurz ist.
Abheilung: 6 bis 8 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Titan, Gold Piercingringe, Ringe, Ring WBCR (1.6mm)
Pubic-Piercing
Das Pubic Piercing wird am Penisansatz gestochen und ist mehr oder weniger ein Oberflächenpiercing, was auch seine schwierige Abheilung erklärt. Dieses Piercing neigt zum Auswachsen und verheilt sehr langsam und schlecht.
Abheilung: mindestens 2 bis 3 Monate
Schmuck, Piercingschmuck: Titan, Gold Stecker, Bananabell (1,6mm), Piercingringe, Ringe, Ring WBCR (1,6mm), Gebogener Piercingstecker, Stecker Surface Bar (1,6mm)
Rook-Piercing
Das Rook-Piercing ist praktisch das Gegenteil vom Helix-Piercing. Es wird in der oberen Knorpel-Falte gestochen. Obwohl es harmlos aussieht und ja "am Ohr" ist das wahrscheinlich eines der schmerzhaftesten Piercings, da es durch sehr dichte Knorpelstruktur gestochen wird. Die Heilungszeit dieses Piercing ist etwas länger als bei anderen Knorpelpiercings und verlangt viel Sorgfalt.
Abheilung: 3 bis 4 Monate
Schmuck, Piercingschmuck: Titan, Gold Piercingringe, Ringe, Ring WBCR, Micro-Barbell Piercingstecker, Stecker
Scrotal-Piercing
siehe Hafada-Piercing
Septum-Piercing
Das Septum-Piercing wird durch das Mischgewebe (Schleimhaut/ Knorpel) am unteren Ende der Nasenscheidewand gestochen. Dieses Piercing ist schwierig gerade zu plazieren, da so gut wie keine Nasenscheidewand gerade ist und dieser Makel ausgeglichen werden muss um ein gerade Septum Piercing zu erhalten. Die Nase ist nach dem Stechen sehr empfindlich.
Abheilung: 3-4 Monate
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan Piercingringe, Ringe, Ring WBCR oder spezieller Septum-Schmuck
Surface
siehe Oberflächenpiercings
Abheilung: -
Schmuck, Piercingschmuck:
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Tragus-Piercing
Das Tragus-Piercing wird durch den Knorpel gestochen der direkt vor dem Gehörgang sitzt. Dieses Piercing ist weit verbreitet aber sollte auch nicht unterschätzt werden. Es sollte wie alle Knorpelpiercings nicht geschossen werden, da ansonsten der Knorpel gespalten werden könnte(neben den andere Nachteilen der Ohrlochpistole)
Abheilung: 5-6 Monate (gepierced) 2-4 Wochen (gepunched)
Schmuck, Piercingschmuck: Titan, Gold Piercingringe, Ringe, Ring WBCR, WTUC oder Piercingstecker, Stecker Gerade Barbell, Augenbraue, Augenbraun Bananabell
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Triangle-Piercing
Ein Triangle Piercing sieht zwar ähnlich aus wie ein horizontales Klitorisvorhautpiercing aber es hat eine andere Platzierung. Während das horizontale Klitorisvorhautpiercing oberhalb der Klitoris verläuft, befindet sich der Stichkanal eines Triangle Piercings unterhalb der Klitoris. Dieses Piercing ist kein Anfängerpiercing und verlangt vom Piercer viel Erfahrung.
Abheilung: mindestens 4 bis 6 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Titan, Gold Piercingringe, Ringe, Ring WBCR (1,6mm)
Umgekehrter PA
Der umgekehrte Prinz Albert wird von der Harnröhre vertikal durch die Mitte der Oberseite der Eichel gestochen. dauert länger zum Abheilen als ein normaler Prinz Albert und ist kein Anfängerpiercing. Aus einem Prinz Albert und einem umgekehrten Prinz Albert kann man durch Verbinden mit einem Stab ein Apadravya (Apadravyapiercing) Piercing machen.
Abheilung: 4-6 Monate
Schmuck, Piercingschmuck: Titan, Gold Piercingringe, Ringe, Ring WBCR, Prinzen-Zepter
Venom-Piercing
Unter Venum Piercings versteht man die symmetrische und paarweise Platzierung von Lippen- oder Zungenpiercings.
Abheilung: -
Schmuck, Piercingschmuck: -
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Vorhaut-Piercing
Das Piercen der männlichen Vorhaut ist recht unkompliziert und heilt auch ziemlich schnell und unkompliziert ab. Es eignet sich gut zum Dehnen und wird meistens paarweise gestochen. Es ist ein gutes Anfängerpiercing.
Abheilung: 4 - 8 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Titan, Gold Piercingringe, Ringe, Ring WBCR (mindestens 1,6mm), oder gerader Stecker, Piercingstecker, Barbell WXTB (1,6mm)
Zungen-Piercing
Das Zungenpiercing wird in der Regel in der Mitte der Zunge vertikal gestochen. Für den Ersteinsatz muss ein sehr langer Barbell genutzt werden, da die Zunge nach dem Stechen anschwillt. Das Zungenbändchen auf der Unterseite der Zunge darf nicht durchstochen werden und die untere Kugel des Stabes darf nicht auf das Zungenbändchen drücken. Nach Abschwellung der Zunge muss ein kürzerer Stab eingesetzt werden, mit diesem fällt dann die Handhabung des Piercings um einiges leichter und die Gefahr des unbeabsichtigten Darauf beißen wird auch vermindert. Sollte die Zunge lang genug sein, kann man auch mehrere Zungenpiercings tragen.
Abheilung: 3-4 Wochen
Schmuck, Piercingschmuck: Titan, Gold Chirurgenstahl, Stahl Logo Kugel mit Barbell
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MEDIZIN:
Bakterien und Viren
Bakterien und Viren sind die größten Feinde jeder frischen Wunde und daher auch für jedes frische Piercing.
Bakterien und Viren unterscheiden sich in folgenden Punkten:
Bakterien haben einen Stoffwechsel, verfügen über Organe, haben eine Zellwand und können sich selbstständig vermehren.
Viren haben keinen Stoffwechsel, keine Organe, besitzen eine/ keine Kapsel ( anstelle der Zellwand ) und sind, um sich zu vermehren, auf die Wirtszelle angewiesen.
Folgende Viren sind fürs Piercen interessant:
o HIV
o Hepatitis A,B,C
o Tetanus
Weiteres sind folgende Geschlechtskrankheiten (STD´s Sexual transmitted diseases )noch immer sehr häufig vertreten:
o Gonorrhoe ( Tripper )
o Lues ( Syphilis )
o Herpes genitalis
Desinfektion
Maßnahme, die durch Abtöten, Inaktivieren bzw. Entfernen von Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Pilze, Protozoen) eine Reduzierung der Keim zahl um mindestens fünf Zehnerpotenzen erreicht, damit von dem desinfizierten Material keine Infektion mehr ausgehen kann. Eine Desinfektion ersetzt keine Sterilisation sondern stellt nur eine Vorstufe zur Sterilisation dar.
Abheilung: -
Schmuck: -
Entzündung
Eine Entzündung ist durch folgende Symptome charakterisiert:
o Rötung ( Rubor )
o Hitze ( Calor )
o Schmerz ( Dolor )
o Schwellung ( Tumor )
o Funktionsstörung ( Funktio laesa )
Abheilung: -
Schmuck: -
Epithelisierung
Eine offene Wunde wird geschlossen durch das Überwachsen mit sog. Epithelzellen (Verheilphase Neubildung der Haut). Durch die Zellteilung der an den Wundrändern liegenden Epithelzellen wird die Wunde von außen nach innen geschlossen. Piercingschmuck sollte erst nach vollständiger Epithelisierung (Ausheilung) ausgewechselt werden.
Gewebearten
Beim Piercen werden verschiedene Arten von körpereigenem Gewebe verletzt, je nach Art dieses Gewebes ergeben sich unterschiedlich lange Abheil Zeiten und eventuell auch Komplikationen. Piercingrelevante Gewebearten sind: Haut, Schleimhaut, Muskel und Knorpel.
Gewebe: Haut
Die Haut bildet gegenüber der Außenwelt einen hochspezialisierten Schutzwall mit vielfältigen Aufgaben: · Schutz vor Kälte, Hitze und Strahlung. · Schutz gegenüber Druck, Stößen und Reibung. · Schutz bei chemischen Schädigungen. · Schutz vor dem Eindringen von Mikroorganismen. · Schutz vor dem Verlust von Wasser und Wärme. Die Haut hat einen pH-Wert von 5,7 und ist deshalb leicht sauer. Durch diesen Säureschutzmantel wirkt die Haut aktiv gegen das Eindringen fremder Keime. Die Haut hat die Möglichkeit, bestimmte Wirkstoffe zu resorbieren und sie unterstützt durch ihre Durchblutung die Regulation von Kreislauf und Körperwärme. Ganz wichtig ist auch die Funktion der Haut als das größte Sinnesorgan des Menschen. Über die Haut nehmen wir Vibration und Schmerz wahr. Wir können tasten und empfinden Druck- und Temperaturreize. Für alle diese Empfindungen gibt es Fühler, sogenannte Rezeptoren in unserer Haut. Zwischen den Rezeptoren für Wärme und Schmerz gibt es einen entscheidenden Unterschied. An Temperaturen kann man sich zunehmend gewöhnen, wenn das langsam geschieht. Bei Schmerzreizen ist das nur in sehr geringem Umfang möglich. Das ist auch ganz wichtig, damit der Schmerz seine Funktion als Warnzeichen behalten kann. Von außen nach innen gesehen besteht die Haut, die auch Cutis genannt wird, aus folgenden Schichten: · Oberhaut oder Epidermis, · Lederhaut oder Corium und · Unterhaut oder Subcutis. Begrenzt wird die Haut durch die allgemeine Körperfaszie, die aus sehr festen Fasern, den sogenannten Kollagen fasern besteht. Die Haut wird bei fast allen Piercing beschädigt (Ausnahmen sind reine Schleimhautpiercings).
Gewebe: Knorpel
Knorpel gehört zu den geformten Bindegeweben und besitzt die besondere Eigenschaft der Druck- und Biegungselastizität wodurch Knorpelgewebe beim Nachlassen von Druck-, Zug- und Biegungskräften seine ursprüngliche Form wiedererlangt. Knorpelgewebe ist gefäß- und nervenfrei, die Ernährung erfolgt durch Diffusion von der Knorpeloberfläche her, d.h. er ernährt sich von dem ihn umgebenden Gewebe mit. Dadurch besitzt er eine sehr schlechte Wundheilung, da durch diese Diffusion nur wenig Nährstoffe in das verletzte Gewebe eindringen können. Der Piercer und Kunden haben bei folgenden Körperstellen mit Knorpelgewebe zu tun: Nase und Ohr.
Gewebe: Muskel
Muskelgewebe besteht aus langgestreckten Muskelzellen, ihre Hauptfunktion besteht darin, daß sich diese Muskelzellen verkürzen und Spannungen entwickeln können. Zusammen mit Muskelgewebe kommt immer Bindegewebe vor, welches am Aufbau der Muskeln beteiligt ist, die Muskeln gliedert, den Muskelzellen zur Befestigung dient und die Verkürzung des Muskelgewebes auf die Umgebung überträgt. Beim Piercen an folgenden Körperstellen wird Muskelgewebe verletzt: Zunge, Lippe, Cheek.
Gewebe: Schleimhaut
Schleimhaut ist eine Haut, deren Oberfläche stets durch einen Schleimfilm feucht gehalten wird. Schleimhäute sind meistens sehr stark durchblutet, wodurch eine gute Wundheilung bei Verletzungen gegeben ist. Schleimhäute kommen in piercingspezifischer Hinsicht an folgenden Körperstellen vor: Nase, gesamter Oralbereich (Lippe, Zunge, Lippenbändchen), teilweise Genitalbereich.
Händedesinfektion
Eine Händedesinfektion ist vor jedem Eingriff durchzuführen. Die Händedesinfektion hat mit einem zugelassen Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis unter Einhaltung der Einwirkzeig zu erfolgen. Händedesinfektionsmittel unterscheiden sich von Hautdesinfektionsmittel v.a. dadurch, dass die rückfettende Zusätze besitzen um die Hautflora an den Händen nicht zu zerstören.
Hautdesinfektion
Eine Hautdesinfektion vor Eingriffen ist auf jeden Fall durchzuführen. Zuerst muss die betroffene Hautstelle mit einem zugelassenen Hautdesinfektionsmittel auf Alkoholbasis entfettet werden, der zweite Schritt ist eine Hautdesinfektion am besten mit einem jodhaltigen Hautdesinfektionsmittel unter Einhaltung der Einwirkzeit und anschließend eine zweite Hautdesinfektion mit einem alkoholischen Hautdesinfektionsmittel unter Einhaltung der Einwirkzeit. Die Kombination von alkoholischen und jodhaltigen Desinfektionsmitteln deckt ein breites Keimspektrum ab. Auf jeden Fall ist auch immer eine Wischdesinfektion notwendig, d.h. nur benetzen der Körperstelle reicht nicht, es muss mit Tupfer gewischt werden um die abgestorbenen Keime von der Eingriffsfläche zu beseitigen (Wischdesinfektion immer von innen nach außen in kreisender Bewegung).
Heissluftsterilisation
Die Heissluftsterilisation tötet Keime nur durch Hitze, die lange Zeit auf die zu sterilisierenden Gegenstände einwirkt. Bei der Sterilisation ist darauf zu achten, dass das Sterilisiergut ungehindert von Heißluft umströmt wird. Die Sterilisationszeiten betragen bei unverpacktem Sterilisiergut 60 Minuten bei 180°C und bei verpacktem Sterilisiergut 75 Minuten bei 180°C.
Hochdruckdampfsteri.
Die Hochdruckdampfsterilisation stellt die beste Möglichkeit dar um Gegenstände schnell und zuverlässig zu sterilisieren. In diesem Verfahren wird in einem Kessel Wasser unter einem bestimmten Druck verdampft und diese Kombination aus Hitze und Druck tötet zuverlässig alle Keime. Die Sterilisationszeiten betragen bei 121°C und 1 bar Überdruck 20 Minuten (diese Einstellung eignet sich für temperaturempfindliche Materialien) und bei 134° und 2 bar Überdruck beträgt die Sterilisationszeit 5 Minuten (diese Einstellung eignet sich für Temperatur resistente Gegenstände z.B. Instrumente, Schmuck). Zu diesen Sterilisationszeiten muss noch die benötigte Zeit zum Aufheizen und Druckaufbau und die Zeit zum Abkühlen und Druckabfall dazugerechnet werden.
Infektion
Eine Infektion ist durch folgende Punkte definiert:
- Übertragung der Keime
- Eindringen der Keime
- Ansiedlung der Keime
- Vermehrung
- Reaktion des Wirtes
Die Eintrittspforten für Keime sind:
- Wunden
- Schleimhäute
- Haut
- Lunge
- Urogenitaltrakt
- Verdauungstrakt
- Auge
Eine Infektion läuft immer in bestimmten Phasen ab, die da wären:
- Kontakt mit dem Keim
- Inkubationszeit
- Überwindungsphase
Die Inkubationszeit ist die Zeit zwischen Keimkontakt und dem Auftreten von Krankheitssymptomen. Die Abwehrmechanismen des Körpers lassen sich in zwei Teile aufteilen und zwar:
- Spezifische Abwehr durch spezielle Abwehrzellen
- Unspezifische Abwehr durch bestimmte Stoffe im Blut, Schleim, Fettsäuremantel der Haut, Hautflora, Tränenflüssigkeit, niedriger pH-Wert im Magen und Scheide.
Die Virulenz eines bestimmten Keimes beschreibt das krankmachende Potential des Keims und beinhaltet folgende Faktoren:
1. Eindring- und Ansiedlungsmechanismen
2. Vermehrungsfähigkeit
3. Überlebensstrategien unter unwirtlichen Bedingungen
4. Die benötigte Keimzahl um eine Krankheit auszulösen
Jeder Körper besitzt eine Normalflora (physiologische Bewuchs der Haut, des Darmes und der Schleimhäute durch Mikroorganismen) welche folgende Aufgaben besitzt:
- Platzhalterfunktion ( Schutz vor Ansiedlung fremder Keime aus der Umwelt )
- Säuremantel
Kreuzkontamination
Unter Kreuzkontamination versteht man das Übertragen von Keimen indem man zuerst potentiell kontaminiertes Material oder Gegenstände angreift und anschließend nichtkontaminiertes Material oder Gegenstände angreift und dadurch diese nichtkontaminierte Materialien oder Gegenstände kontaminiert. Kreuzkontamination kann man durch Wechseln von Handschuhen nach jeden Arbeitsschritt vermeiden bzw. muss man die Handschuhe wechseln wenn man von kontamierten Material oder Gegenständen zu nichtkontaminierten Material wechselt. Bei Piercings bedeutet das, dass man die Handschuhe nach jedem Arbeitsschritt wechseln muss, z.B. ein Paar Handschuhe zum Aufbauen des Arbeitsplatzes - ein Paar Handschuhe zum Desinfizieren der betreffenden Hautpartie des Kunden - ein Paar Handschuhe zum Markieren des Piercings - ein Paar sterile Handschuhe zum Stechen des Piercings - ein Paar Handschuhe zur Nachversorgung des Piercings und ein Paar Handschuhe zum Abbau und zur Reinigung des Arbeitsplatzes. So lässt sich die Gefahr von Keimverschleppung vermeiden.
Sporentest
Autoklaven und Sterilisatoren müssen regelmäßig einem Sporentest unterzogen werden. Dabei wird anhand einer Kultur von besonders widerstandsfähige Bakteriensporen getestet, ob das Gerät diese zuverlässig abtötet. Der Test wird in der Regel durch ein Hygieneinstitut oder das Gesundheitsamt durchgeführt und das Ergebnis bescheinigt. Eine solche Bescheinigung wird in der Regel im Piercing-Studio ausgehängt oder auf Nachfrage vorgezeigt. Vorgeschrieben ist dieser Test halbjährlich, gute Studios führen diesen aber monatlich oder zweimonatlich durch.
Sterilisation
Maßnahme, die eine völlige Keimfreiheit bezweckt durch Abtöten oder Entfernen aller lebensfähigen Vegetativ- und Dauerformen von pathogenen und apathogenen Mikroorganismen in Stoffen, Zubereitungen oder an Gegenständen. Zulässige Sterilisationsmethoden im Tattoo- und Piercingstudio sind die Heissluftsterilisation und die Hochdruckdampfsterilisation. Für nähere Informationen zu den beiden Sterilisationsverfahren siehe die Einträge unter Heissluftsterilisation und Hochdruckdampfsterilisation.
Zunge
Oft werden wir gefragt ob durch ein Zungenpiercing die Geschmacksnerven verloren gehen können. Deshalb hier ein paar Infos über die Zunge: Die Zunge ist ein Muskel, an dessen Oberfläche sich so genannte Papillen befinden. Diese Papillen sind für den Tast- und Geschmacksinn verantwortlich. Die Zunge teilt sich in verschiedene Geschmacksregionen wo wir vier Geschmacksarten unterscheiden können: - Bitter (hintere Zungenbereich) - Sauer (hinten seitlich rechts+links) - Salzig (Mitte seitlich, links+rechts) - Süß (Zungenspitze) Der Mensch hat ca. 7000 bis 9000 Geschmacksknospen. Die Lebensdauer der Geschmacksknospen beträgt nur etwa 5 bis 20 Stunden und die abgestorbenen Knospen werden laufend durch neugebildete ersetzt. Als Erstschmuck für das frische Zungenpiercing wird ein extralanger Barbell gesetzt der sich im ersten Moment zwar viel zu lang anfühlt, aber notwendig ist da die Zunge meistens durch die entstandene Verletzung anfängt anzuschwellen (manchmal auf das Doppelte ihres normalen Umfangs). Der verwendete Schmuck muss also die einige Tage andauernde Schwellung des Zungenmuskels ausgleichen. Nach vollständiger Abheilung wird der lange Barbell gegen einen kürzeren getauscht.
BODY-MOD
Dehnen
Das Dehnen von Piercings sollte immer nur bei abgeheilten Piercings erfolgen und die Dehnstufen sollten so klein wie möglich sein um eine dauerhafte Schädigung des Gewebes zu verhindern. Empfehlenswert wär eine Steigerung um einen halben Millimeter bis Millimeter alle 4 bis 6 Wochen. Dehnen verlangt Geduld.
Genital Beading
Genital Beadings sind kleine Kugel- oder Stabimplantate im Schaftbereich des Penis. Um diese Implantate einzusetzen, wird ein kleiner Einschnitt in die Haut am Schaft gemacht, unter der Haut wird eine Tasche stumpf präpariert und dann das sterile Implantat eingesetzt. Der Schnitt wird anschließend mit Steristrips geklebt oder genäht. Die Implantate werden von außen mit Klebebändern fixiert, damit sie in Ruhe eingekapselt werden können. Diese Art von Eingriff kommt aus dem pazifischen Raum und ist heutzutage noch immer in Japan sehr populär ("Yakuza Beads").
Scarification
Unter Scarification versteht man das Zufügen von Ziernarben - also Vernarbung die als Hautschmuck getragen werden. Diese Schmucknarben können auf unterschiedlichste Weise erzeugt werden. Die häufigste und präziseste Art ist wohl das Cutting, d.h. Schneiden der Haut mittels eines Skalpels - diese Art ergibt sehr genaue und "kontrollierbare" Narben. Die bekannteste Art der Scarification ist hingegen das Branding, hier gibt es zwei Formen, das "Strike Branding" mittels geformten Metallstempeln (ergibt keine schöne und regelmäßige Narbenbildung) und das "Cautery Branding" mittels eines sog. HF-Kauterers. Dieses Gerät verödet die Haut mittels Strom und ergibt ähnlich dem Cutting recht "kontrollierbare" Narben.
Suspension
Unter einer Suspension oder Body Suspension versteht man das Aufhängen bzw. das Aufhängen lassen von Personen mit an Seilen (Seilzügen / Gestellen) befestigten Haken in der Haut. Dies ist ein altes Ritual und wird noch heute in Indien und Thailand praktiziert. Es gibt mehrere Formen von Suspensions mit verschiedener Anzahl von Haken in verschiedenen Stärken. Grob aufteilen lassen sich Suspensions in vertikale und horizontale Suspensions. Zu den vertikalen Suspensions zählen vertikal Chest Suspensions, Suicide Suspensions und Knee Suspensions - zu den horizontalen Suspensions gehören die Coma Suspension und die Superman Suspension. Die Namen der Suspensions kommen entweder von der Platzierung der Haken (wie z.B. bei Knee oder vertical Chest Suspension) oder nach der Lage des Körpers (z.B. Suicide Supension oder Superman Suspensions haben ihren Namen durch den optischen Eindruck des Betrachters erhalten). Ein weiterer Zusatz zu den Suspension-Namen ist meistens die Anzahl der Haken, die verwendet werden, z.B. "4 Point Suicide Suspension" bedeutet, dass eine Suicide Suspension mit 4 Haken durchgeführt wird. Die "Piercings" (Löcher) für die Haken einer Suspension werden meistens mit sog. "Needle Blades" vorgestochen um die Haken dann einzusetzen - die Haken selbst werden für gewöhnlich nicht für das Stechen (Piercen) verwendet.
Coma Suspension
Bei einer "Coma Suspension" werden mehrere Haken entlang der gesamten Vorderseite des zu Hängenden platziert, die Anzahl ist meistens zwischen 6 und 24 Haken. Die Stärke der Haken liegt mindestens ab 2,4 oder 3mm an aufwärts. Dies ist eine eher angenehme Suspension, man kann sehr lange so hängen, da das Körpergewicht auf mehrere Haken aufgeteilt wird. Ein Nachteil an dieser Suspension ist der Umstand, dass das Stechen der Haken an einigen Stellen ziemlich unangenehm ist. Der Name kommt daher, daß man bei dieser Suspension den Eindruck erweckt, dass man im Koma liegt, da der Körper einen sehr entspannten Eindruck macht.
Knee Suspension
Bei einer "Knee Suspension" werden wie der Name schon sagt die Haken an den Knien gestochen. Hier ist die Anzahl der Haken entweder 4 oder 6 und die Stärke ist von 2,4 oder 3mm an aufwärts. Bei dieser Suspension hat der Hängende eher weniger Bewegungsfreiheit und es kann durch den vermehrten Blutdruck im Kopf zu Desorientation kommen.
Suicide Suspension
Bei einer "Suicide Suspension" werden die Haken im oberen Rückenbereich in Höhe der Schulterblätter platziert, gängige Anzahl der Haken liegt bei 4 oder 6, wobei die Haken meistens mindestens 3mm dick sind. Der Name kommt vom Eindruck, den der Zuseher dabei hat, denn diese Suspension hat optische Ähnlichkeiten mit Selbstmördern, die sich aufgehängt haben. Diese Form der Suspension erlaubt dem Hängenden relativ viel Bewegungsfreiheit und man kann ziemlich lang in dieser Position hängen.
Superman Suspension
Bei einer "Superman Suspension" werden mehrere Haken entlang der gesamten Rückseite des zu Hängenden platziert, die Anzahl ist meistens zwischen 6 und 24 Haken. Die Stärke der Haken ist mindestens von 2,4 oder 3mm aufwärts. Dies ist eine eher angenehme Suspension, man kann sehr lange so hängen, da das Körpergewicht auf mehrere Haken aufgeteilt wird. Ein Nachteil an dieser Suspension ist der Umstand, dass das Stechen der Haken an einigen Stellen ziemlich unangenehm ist. Der Name kommt daher, daß man bei dieser Suspension den Eindruck erweckt, dass man wie Supermann fliegt.
Vertikal Chest
Bei einer "Vertical Chest Suspension" werden die Haken im Brustbereich angesetzt, die Anzahl der Haken ist meistens 4 oder 6 und die Stärke bewegt sich von 3mm an aufwärts. Diese Form der Suspension ist einer der schmerzhafteren und man kann nicht allzu lange so hängen, da man sehr schnell Atemprobleme bekommt. Die Atemprobleme kommen daher, dass man durch den Zug auf die Brustmuskulatur den Brustkorb nicht mehr richtig heben und senken kann und es daher zur Einschränkung der normalen Atmung kommen kann.
Das Austin Bar Piercing wurde nach dem ersten Träger benannt. Es ist ein horizontales Piercing durch die Nasenspitze. Das Austin Bar Piercing geht nicht durch das Septum oder Innenräume der Nase.
Abheilung: 5-6 Monate
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan, PTFE, Bioplast, gerader Stecker meistens WXTB Barbell
Der Apadravya (Apadravyapiercing) wird vertikal (üblicherweise schräg nach vorne) durch die Eichel und Harnröhre gestochen. Im wesentlichen ist der Apadravya (Apadravyapiercing)eine Kombination von Prinz Albert und umgekehrtem Prinz Albert Piercing. Wie der Ampallang gehört auch er zu den Fortgeschrittener Intimpiercings beim Mann, die vom Träger und Piercer viel Erfahrung und Sorgfalt verlangen. Wie beim Ampallang wird auch hier ein langer Stab eingesetzt, da auch hier mit größeren Schwellungen zu rechnen ist und ebenso sind Nachblutungen in der Anfangsphase nichts ungewöhnliches.
Abheilung: 5-7 Monate
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan, PTFE, Biopast, Gerader Stecker WXTB Barbell (mindestens 2,4mm dick)
Das Anti-Tragus (Anti-Tragus-Piercing) Piercing wird direkt gegenüber vom Tragus in die untere Knorpelfalte, die direkt über dem Ohrläppchen sitzt, gesetzt.
Abheilung: 3-6 Monate (beim gestochenen und 2-4 Wochen beim Punchen)
Schmuck, Piercingschmuck: Titan, Gold, Piercingringe, Ringe, Ring WBCR, WTUC oder gerader Stecker oder Barbell
Ampallang
Ein Intimpiercing welches horizontal durch die Eichel gestochen wird, entweder direkt durch die Harnröhre oder über diese. Die Variante durch die Harnröhre ist empfehlenswert, da das Eigenurin bei der Pflege/Reinigung unterstützend wirkt und zwei kurze Stichkanäle (getrennt durch die Harnröhre) schneller ausheilen als ein langer Stichkanal. Sexuell reizvoll, aber nicht ganz ungefährlich.
Dieses Piercing ist kein Einsteiger Piercing und setzt beim Kunden und Piercer viel Erfahrung voraus. Als Erstschmuck wird ein sehr langer Stab eingesetzt, da mit größeren Schwellungen zu rechnen ist. Bei diesem Piercing ist mit Nachblutungen in den ersten paar Tagen zu rechnen, da dieses Piercing durch stark durchblutetes Gewebe (Schwellkörper) gestochen wird. Während der Heil zeit sollte die Vorhaut sofern vorhanden zurückgezogen bleiben, der Heilungsprozeß verläuft so schneller.
Der Ursprung des Ampallang liegt in Indonesien.
Hier sei auch erwähnt, dass nach Aussage vieler Frauen diesem Piercing die meiste Lust abzugewinnen ist.
Abheilung: 6-8 Monate
Schmuck, Piercingschmuck: Gold, Titan, PTFE, Bioplast gerader Stecker, gerader Barbell (mindestens 2,4mm dick)
Die anodische Oxidation, auch Eloxierung genannt, ist ein elektrochemischer Vorgang, der die Oberfläche eines reaktiven Metalls z.B. Niobium oder Titan in Oxyd wandelt. Dabei ist die Oxidschicht fest mit dem Metall verbunden, und die Schichtdicke kann innerhalb eines bestimmten Bereiches gewählt werden. Beim Anodisieren lassen sich viele verschiedene Farben erzeugen. Das eigentliche Material verändert seine Farbe aber nicht. Das durchsichtige Oxyd erzeugt Interferenzfarben und durch eine Besonderheit des Lichteinfalls entsteht bei Reflektion durch Brechung der Eindruck einer farblichen Veränderung. Die auf diese Weise erzeugte Veränderung der Oxydschicht ist je nach Metall unterschiedlich lang vorhanden.
Autoklav
Autoklav (engl. Autoclav), Spezialgerät für die Anwendung von Überdruck und erhöhter Temperatur, unbedingt notwendig für jedes Piercingstudio z.B. für die Sterilisation von Piercingschmuck. Bei Dampfsterilisation (Autoklavierung) wird durch die gleichzeitige Verwendung von erhitztem Wasser (unter Überdruck) die Wirksamkeit der Hitzesterilisation im Allgemeinen gesteigert. Temperaturresistente Sporen werden durch das Aufquellen mit Wasser hitzeempfindlicher und somit minimiert sich ein eventuelles Infektionsrisiko (z.B. im Gegensatz zur Heißluftsterilisation).
Bakterien und Vieren
Sind die größten Feinde jeder frischen Wunde und daher auch für jedes frische Piercing. Bakterien und Viren unterscheiden sich in folgenden Punkten: Bakterien haben einen Stoffwechsel, verfügen über Organe, haben eine Zellwand und können sich selbständig vermehren. Viren haben keinen Stoffwechsel keine Organe, besitzen eine/ keine Kapsel (anstelle der Zellwand) und sind, um sich zu vermehren, auf die Wirtszelle angewiesen. Folgende Vieren sind fürs Piercen interessant:
- HIV
- Tetanus. Weiteres sind folgende Geschlechtskrankheiten (STD`s Sexual transmitted diseases) noch immer sehr häufig vertreten:
- Gonorrhoe (Tripper)
- Lues(Syphilis)
- Herpes genitalis.
Barbell
Barbell (BBL) Piercingschmuck bestehend aus einem geraden Stab, der an beiden Enden jeweils eine Kugel hat.
BCR
BCR (engl. Ball Closure Ring) Klemmkugelring – Eine Kugel dient dem offenen Ring als Verschluss.
Bioplast
Bioplast ist ein flexibler Kunststoff, der zum Ersteinsatz geeignet ist. Bioplast sollte wie alle Kunststoffe ausschließlich im Autoklav dampfsterilisiert werden. Er eignet sich nicht zur Heissluftsterilisation. Bioplast ist auch hervorragend als „Platzhalter“ bei OPs oder während der Schwangerschaft geeignet.
Casein
Casein ist ein einmaliges, marmoriertes Material. Casein wird aus abgewandelten Naturstoffen hergestellt. In der Natur gewinnt man es, wenn man frische Milch für ein paar Tage an der Luft stehen lässt. Es sammelt sich oben Fett und darunter die Molke, in der als flockige, weiße Masse geronnenes Casein schwimmt. Casein wird pulversiert zwischen zwei Stahlwalzen flachgerollt. Die Verarbeitung dauert sehr lange, so dauert die Herstellung eines 16mm Ear Plugs ca. 4 Monate gefolgt von ca. weiteren 3 Monaten Aushärtung. Das Endprodukt ist träge und kein Plug gleicht dem anderen. Alle Casein Produkte sind mit einer Bio- Safe Acryl- Oberfläche überzogen.
CBB
Abkürzung für Circular Barbell – Rundhantel. Wie der Name schon sagt eine zu einem Kreis Gebogene Hantel mit zwei Verschluss-Kugeln. Sehr populär und vielseitig einsetzbar in vielen verschieden Größen und Kombinationen.
Chunk Ring
Ein Chunk Ring ist eine mutige Modifizierung der Klemmkugelringe (BCR). Als Verschluss dient eine große ca.15-25mm dicke Klemmkugel. Der optische Effekt ist spektakulär und für den Träger ergibt sich eine neues „ heavy feeling“. Sehr empfehlenswert für Guiches oder Prinz Albert Piercings, aber auch sehr beliebt für gedehnte Brustwarzen Piercings.
Dehnen
Das Dehnen von Piercings sollte immer bei abgeheilten Piercings erfolgen und die Dehnstufen sollten so klein wie möglichst sein um eine dauerhafte Schädigung des Gewebes zu verhindern. Empfehlenswert wäre eine Steigerung um einen halben Millimeter bis einen Millimeter alle 4 bis 6 Wochen. Dehnen
verlangt Geduld.
Dehnungssichel
Sichelförmig gebogenes und konisch gearbeitetes Material. Dehnungssichel (eng. Enlarging Cresent) werden für die allmähliche Vergrößerung (Dehnen) der meisten Piercings verwendet. Die Sicheln sollten in Verbindung mit einem Gleitgel verwendet werden und die Dehnung sollte immer in einzelnen kleinen Schritten ausgeführt werden.
Desinfektion:
Desinfektion bedeutet einen Gegenstand in einem Zustand zu versetzen, in dem er nicht mehr infizieren kann. Nicht gleichbedeutend mit Keimfreiheit (siehe Sterilisation).
Entzündung:
Eine Entzündung ist durch folgende Symptome charakterisiert:
- Rötung (Rubor)
- Hitze (Calor)
- Schmerz (Dolor)
- Schwellung (Tumor)
- Funktionsstörung ( Funktio laesa)
Epithelisierung :
Eine offene Wunde wird geschlossen durch das Überwachsen mit sog. Epithelzellen (Verheilphase Neubildung der Haut). Durch die Zellteilung der an den Wundrändern liegenden Epithelzellen wird die Wunde von außen nach innen geschlossen. Piercingschmuck sollte erst nach vollständiger Epithelisierung (Ausheilung) ausgewechselt werden.
Gauge:
Gauge ist eine hauptsächlich in den USA verwendete Maßeinheit. Damit wird die Größe eines Piercings bzw. die Stärke von Schmuck oder Nadeln angegeben. In Europa werden die Maße in Millimetern angegeben.
12ga = 2.05mm, 14ga = 1.63mm, 16ga = 1.29mm, 18ga = 1.02mm
Gewebe: Haut
Die Haut bildet gegenüber der Außenwelt einen hochspezialisierten Schutzwall mit vielfältigen Aufgaben:
- Schutz vor Kälte, Hitze und Strahlung
- Schutz gegenüber Druck, Stößen und Reibung
- Schutz bei chemischen Schädigungen
- Schutz vor dem Eindringen von Mikroorganismen
- Schutz vor dem Verlust von Wasser und Wärme
Die Haut hat einen pH-Wert von 5,7 und ist deshalb leicht sauer. Durch diesen Säureschutzmantel wirkt die Haut aktiv gegen das Eindringen fremder Keime.
Die Haut hat die Möglichkeit, bestimmte Wirkstoffe zu resorbieren und sie unterstützt durch ihre Durchblutung die Regulation von Kreislauf und Körperwärme. Ganz wichtig ist auch die Funktion der Haut als das größte Sinnesorgan des Menschen. Über die Haut nehmen wir Vibration und Schmerz wahr. Wir können tasten und empfinden Druck- und Temperaturreize. Für alle diese Empfindungen gibt es Fühler, so genannte Rezeptoren in unserer Haut. Zwischen den Rezeptoren für Wärme und Schmerz gibt es einen entscheidenden Unterschied. An Temperaturen kann man sich zunehmend gewöhnen, wenn das langsam geschieht. Bei Schmerzreizen ist das nur in sehr geringem Umfang möglich. Das ist auch ganz wichtig, damit der Schmerz seine Funktion als Wahrzeichen behalten kann. Von außen nach innen gesehen besteht die Hau, die auch Cutis genannt wird, aus folgenden Schichten:
- Oberhaut oder Epidermis
- Lederhaut oder Corium
- Unterhaut oder Subcutis
Begrenzt wird die Haut durch die allgemeine Körperfaszie, die aus sehr festen Fasern, den so genannten Kollagenfasern besteht. Die Haut wird bei fast allen Piercing beschädigt
(Ausnahmen sind reine Schleimhautpiercings).
Gewebe: Knorpel
Knorpel gehört zu den geformten Bindegeweben und besitzt die besondere Eigenschaft der Druck- und Biegungselastizität wodurch Knorpelgewebe beim Nachlassen von Druck-, Zug- und Biegungskräften seine ursprüngliche Form wiedererlangt. Knorpelgewebe ist gefäß- und nervenfrei, die Ernährung erfolgt durch Diffusion von der Knorpeloberfläche her, d.h. er ernährt sich von dem ihn umgebenden Gewebe mit. Dadurch besitzt er eine sehr schlechte Wundheilung, da durch diese Diffusion nur wenige Nährstoffe in das verletzte Gewebe eindringen können. Der Piercer und Kunden haben bei folgenden Köperstellen zu tun:
Nase und Ohr:
Gewebe: Muskel
Muskelgewebe besteht aus lang gestreckten Muskelzellen, ihre Hauptfunktion besteht darin, dass sich diese Muskelzellen verkürzen und Spannungen entwickeln können. Zusammen mit Muskelgewebe kommt immer Bindegewebe vor, welches am Aufbau der Muskeln beteiligt ist, die Verkürzung des Muskelgewebes auf die Umgebung Überträgt: Beim Piercen an folgenden Körperstellen wird Muskelgewebe verletzt: Zunge, Lippe und Cheek.
Gewebe: Haut
Die Haut bildet gegenüber der Außenwelt einen hochspezialisierten Schutzwall mit vielfältigen Aufgaben:
- Schutz vor Kälte, Hitze und Strahlung
- Schutz gegenüber Druck, Stößen und Reibung
- Schutz bei chemischen Schädigungen
- Schutz vor dem Eindringen von Mikroorganismen
- Schutz vor dem Verlust von Wasser und Wärme
Die Haut hat einen pH-Wert von 5,7 und ist deshalb leicht sauer. Durch diesen Säureschutzmantel wirkt die Haut aktiv gegen das Eindringen fremder Keime.
Die Haut hat die Möglichkeit, bestimmte Wirkstoffe zu resorbieren und sie unterstützt durch ihre Durchblutung die Regulation von Kreislauf und Körperwärme. Ganz wichtig ist auch die Funktion der Haut als das größte Sinnesorgan des Menschen. Über die Haut nehmen wir Vibration und Schmerz wahr. Wir können tasten und empfinden Druck- und Temperaturreize. Für alle diese Empfindungen gibt es Fühler, so genannte Rezeptoren in unserer Haut. Zwischen den Rezeptoren für Wärme und Schmerz gibt es einen entscheidenden Unterschied. An Temperaturen kann man sich zunehmend gewöhnen, wenn das langsam geschieht. Bei Schmerzreizen ist das nur in sehr geringem Umfang möglich. Das ist auch ganz wichtig, damit der Schmerz seine Funktion als Wahrzeichen behalten kann. Von außen nach innen gesehen besteht die Hau, die auch Cutis genannt wird, aus folgenden Schichten:
- Oberhaut oder Epidermis
- Lederhaut oder Corium
- Unterhaut oder Subcutis
Begrenzt wird die Haut durch die allgemeine Körperfaszie, die aus sehr festen Fasern, den so genannten Kollagenfasern besteht. Die Haut wird bei fast allen Piercing beschädigt
(Ausnahmen sind reine Schleimhautpiercings).
Gewebe: Schleimhaut
Schleimhaut ist eine Haut, deren Oberfläche stets durch einen Schleimfilm feucht gehalten wird. Schleimhäute sind meistens sehr stark durchblutet, wodurch eine gute Wundheilung bei Verletzungen gegeben ist. Schleimhäute kommen in piercingspezifischer Hinsicht an folgenden Körperstellen vor: Nase, gesamter Oralbereich (Lippe, Zunge, Lippenbändchen), teilweise Genitalbereich.
Gewebearten
Beim Piercen werden verschiedene Arten von körpereigenen Gewebe verletzt, je nach Art dieses Gewebes ergeben sich unterschiedlich lange Abheilungszeiten und eventuell auch Komplikationen. Piercingrelevante Gewebsarten sind Haut, Schleimhaut, Muskel und Knorpel.
Acrylglas
Acrylglas (PMMA Polymethylmethacrylat) ist ein klarer durchsichtiger, thermoplastischer Kunststoff, der aus Erdöl und Erdgas hergestellt wird und im Handel besser bekannt ist unter der Bezeichnung Plexiglas. Acrylglas ist hart, glasklar, glänzend und sehr stoßfest. Im Vergleich zu normalem Glas ist Acrylglas nicht so zerbrechlich und leichter, kann aber schneller verkratzen. Acrylglas wird im Piercingschmuckbereich oft zur Herstellung von Plugs oder Tubes verwendet.
Gold
Gold (AU), gelbliches Edelmetall, das auch zu Piercingschmuck verarbeitet wird. Jedoch sollte der Goldgehalt bei Piercingschmuck hoch sein z.B. 750er Gold-Schmuck. Der Goldgehalt ( Feingehalt ) der Legierung wird heute in Tausendstel Masseanteil Gold in der Legierung angegeben. Früher benutzte man bei uns wie noch heute in den USA die Einheit Karat. 24 Karat entsprechen dem reinen Gold, 8 Karat sind folglich 333/000.
Karat im Sinne von Feingehalt ist nicht zu verwechseln mit der Masseeinheit Karat ( 0,2 Gramm) bei Edelsteinen, die weiterhin verwendet wird.
Goldline
Wir verwenden ausschließlich 18kt- Gold. Dies aus dem Grund, dass bei geringerem Goldanteil logischerweise der Anteil anderer Anteile wächst (z.B. Kupfer) und eben diese anderen Anteile bei vielen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen können. Zudem können diese anderen Anteile beim Verbleib im Körper und Kombination mit Luft und Körperflüssigkeiten unerwünschte Verfärbungen an Gewebe und Schmuck provozieren. Reines Gold können wir leider nicht verwenden, da das Material dann so weich wurde, dass Gewinde, Fassungen etc. keine lange Haltbarkeit aufweisen würden. Aus Erfahrung wissen wir, dass wir mit 18 Karat das geringste mögliche Risiko eingehen. Nichtsdestotrotz liegt das Potential an Allergenen höher als bei unserem Titan. Menschen mit vielen Allergien empfehlen wir daher Titan Highline Ti6AL4VEli.
Händedesinfektion
Eine Händedesinfektion ist vor jeden Eingriff durchzuführen. Die Händedesinfektion hat mit einem zugelassenen Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis unter Einhaltung der Einwirkzeit zu erfolgen. Händedesinfektionsmittel unterscheiden sich von Hautdesinfektionsmittel v.a. dadurch, dass die rückfettende Zusätze besitzen um die Hautflora an den Händen nicht zu zerstören.
Heissluftsterilisation
Die Heissluftsterilisation tötet Keime nur durch Hitze, die lange Zeit auf die zu sterilisierenden Gegenstände einwirkt. Bei der Sterilisation ist darauf zu achten, dass das Sterilisiergut ungehindert von Heißluft umströmt wird. Die Sterilisationszeiten betragen bei unverpackten Sterilsiergut 60 Minuten bei 180°C und bei verpacktem Sterilisiergut 75 Minuten bei 180°C.
Hochdruckdampfsterilisation
Die Hochdruckdampfsterilisation stellt die beste Möglichkeit dar um Gegenstände schnell und zuverlässig zu sterilisieren. In diesem Verfahren wird in einem Kessel, Wasser unter einem bestimmten Druck verdampft und diese Kombination aus Hitze und Druck tötet zuverlässig alle Keime. Die Sterilisationszeiten betragen bei 121^C und 1 bar Überdruck 20 Minuten (diese Einstellung eignet sich für temperaturempfindliche Materialien) und bei 134^C und 2 bar Überdruck beträgt die Sterilisationszeit 5 Minuten (diese Einstellung eignet sich für temperaturresistente Gegenstände z.B. Instrumente, Schmuck). Zu diesen Sterilisationszeiten muss noch die benötigte Zeit zum Aufheizen und Druckaufbau und die Zeit zum Abkühlen und Druckabfall dazugerechnet werden.
Implantation Silicone
Alle Produkte werden aus zertifiziertem biokompatiblem Silikon hergestellt, das von Europas größtem pharmazeutischem Hersteller bezogen wird.
Unser Implantation Silicone erfüllt folgende Richtlinien: europeans Pharmacpoeia, Deutsches Arzneibuch, US. Pharmacopoeia Plastics of Class VI. Weiterhin erfüllt es ebenfalls die Richtlinien der EN 30993 / ISO 10993 „ Biological Assessment of Medical Ptoducts“ und seine Biokompatibilität ist nach den Richtlinien der Tripartit Test der U.S. Pharmacopoea getestet. Die benutzte Färbung ist in einer Ratio von 1:300 gemischt und hat die Deutsche BGA nach medizinischer Standard bestanden. Alle Silikone sind als Körperimplantat über 30 Tage getestet. Aber, alle Silicone Accessoires sind nur für den temporären Gebrauch gedacht. Finger weg von billigen, minderwertigen, möglicherweise giftigen Imitaten aus Fernost. Geklaute Designs aus unsicherem Material werden auf dem Markt angeboten. Unsere Produkte sind verifizierbar und können zurückverfolgt werden.
Infektion
Eine Infektion ist durch folgende Punkte definiert:
- Übertragung der Keime
- Eindringen der Keime
- Ansiedlung der Keime
- Vermehrung
- Reaktion des Wirtes
Die Eintrittspforten für Keime sind:
- Wunden
- Schleimhäute
- Haut
- Lunge
- Urogenitaltrakt
- Verdauungstrakt
- Auge
Eine Infektion läuft immer in bestimmten Phasen ab, die da wären:
- Kontakt mit dem Keim
- Inkubationszeit
- Überwindungsphase
Die Inkubationszeit ist die Zeit zwischen Keimkontakt und dem Auftreten von Krankheitssymptomen. Die Abwehrmechanismen des Körpers lassen sich in zwei Teile aufteilen und zwar:
- Spezifische Abwehr durch spezielle Abwehrzellen
- Unspezifische Abwehr durch bestimmte Stoffe im Blut, Schleim, Fettsäuremantel der Haut, Hautflora, Tränenflüssigkeit, niedriger pH-Wert im Magen und Scheide
Die Virulenz eines bestimmten Keimes beschreibt das krankmachende Potential des Keims und beinhaltet folgende Faktoren:
1. Eindring- und Ansiedlungsmechanismen
2. Vermehrungsfähigkeit
3. Überlebensstrategien unter unwirtlichen Bedingungen
4. Die benötigte Keimzahl um eine Krankheit auszulösen
Jeder Körper besitzt eine Normalflora (physiologische Bewuchs der Haut, des Darmes und der Schleimhäute durch Mikroorganismen) welche folgende Aufgaben besitzt:
- Platzhalterfunktion (Schutz vor Ansiedlung fremder Keime aus der Umwelt)
- Säuremantel
Jewells of Glass
Glas – wir alle kennen es, haben es und gebrauchen es täglich. Aber als Schmuck? Mit glatter Oberfläche strahlt und glänzt es wunderbar, mit rauer Oberfläche hat Schmuck besseren Halt im Stichkanal. Ob durchsichtig oder farbig, Glas hat einen edlen Anmut. Zudem ist es von Natur aus gänzlich unfähig, Allergien hervorzurufen (hyperallergen). Der einzige Nachteil: es ist zerbrechlich. Unser Schmuck wird aus bleifreien Borosilikatglas (kein minderwertig recyceltes Glas) hergestellt. Jedes Stück ist von Hand gefertigt und unterliegt starken Kontrollen. Bitte beachten: Eben weil Glas zerbrechlich ist, Vorsicht unter der Dusche, über dem Waschbecken und beim Wechseln des Schmuckes. Zudem können die Größenangaben bis zu 1 mm abweichen (weil Handarbeit).
Kreuzkontamination
Unter Kreuzkontamination versteht man das Übertragen von Keimen indem man zuerst potentiell kontaminiertes Material oder Gegenstände angreift und anschließend nichtkontaminiertes Material oder Gegenstände angreift und dadurch diese nichtkontaminierte Materialien oder Gegenstände kontaminiert. Kreuzkontamination kann man durch wechseln von Handschuhen nach jeden Arbeitsschritt vermeiden bzw. muss man die Handschuhe wechseln wenn man von kontamierten Material oder Gegenständen zu nicht kontaminierten Material wechselt. Bei Piercings bedeutet das, dass man die Handschuhe nach jeden Arbeitsschritt wechseln muss, z.B. ein Paar Handschuhe zum aufbauen des Arbeitsplatzes – ein Paar Handschuhe zum Desinfizieren der betreffenden Hautpartie des Kunden – Ein Paar Handschuhe zum markieren des Piercings – ein paar sterile Handschuhe zum Stechen des Piercings - ein paar Handschuhe zur Nachversorgung des Piercings und ein paar Handschuhe zum Abbau und zur Reinigung des Arbeitsplatzes. So lässt sich die Gefahr von Keimverschleppung vermeiden.
Lidocaine
Lidocaine (Xylocaine) ist ein weit verbreiteter Bestandteil verschiedener Lokalanästhetika (Betäubungsmittel / Spray) welche beim Piercen vorwiegend für das Betäuben von Haut und Schleimhäuten verwendet werden.
Nickel (Ni) und die anorganische Verbindung gelten als mindergiftig. Nickel ist aber Auslöser der häufigsten Kontaktallergien und ist krebserregend bei Aufnahme über die Atemwege. Da Nickel eine wichtige Legierung für Stahl ist, ist (Edel)Stahl nicht für den Ersteinsatz in Piercings geeignet und laut EU-Verordnung auch nicht mehr zulässig.
Nickel Negative Implantanium
- Absolute Einhaltung der EU- Nickel Richtlinien.
- Fast 1000% mehr Korrosionsbeständigkeit als 316 LVM Chirurgenstahl.
- 10000% mehr Korrosionsbeständigkeit als koreanischer 303 Rostfreier Stahl.
- Biokompabilität geprüft – ISO 10993-5.
- Ultrahelle superglatte Oberflächenstrukturen.
- Implantanium ist weltweit als Ersteinsatz beim Piercen anerkannt.
Die Ohrlochpistole ist ein Instrument das in den 60er Jahren gefertigt wurde um das Markieren von Kuh öhren einfacher und schneller zu gestalten. Die heute an Menschen an gewanden Modelle sind nur leicht verändert worden und sind aus mehreren Gründen nicht für das Piercen geeignet. Besonders genannt sei an dieser Stelle, das die Pistole sich nicht sterilisieren lässt (teile sind aus Plastik, diese würden z.B. im Autoklaven schmelzen) und dass durch den Mechanismus des „Schießens“ kein genauer Einfluss auf den Winkel des Piercings genommen werden kann. Daher raten wir grundsätzlich von dem Einsatz einer Ohrlochpistole für Piercings ab.
Piercing Nadel
Eine Piercing Nadel ist eine spezielle Hohlnadel.
Plastastic
Die fantastische Auswahl an high performance polyester ear plugs: diese spezielle Plastik Formel ist nicht toxisch und wir in eine Vielzahl von chirurgischer Applikationen eingesetzt, z.B. synthetische Arterien.
Alle Plugs sind verfügbar in einer Auswahl verschiedener Größen und Farben.
Punchen
Als Punchen bezeichnet man eine Piercingtechnik bei der das Piercing nicht mit einer herkömmlichen Nadel gestochen wird, sondern mit einer hohlen Nadel deren Spitze flach (nicht spitz zulaufend) ins Gewebe aus dem Stichkanal entfernt – also herausgestanzt wird. Das macht Sinn bei Piercings durch Knorpel Gewebe. Da bei normalen Piercings das Gewebe eingeschnitten wird und durch die Kanüle (später den Schmuck) verdrängt wird, kann es gerade bei starrem Gewebe wie Knorpel zu einem Druckschmerz kommen und die Abheilung ist durch diesen Druck langwieriger. Das Punchen leistet hier Abhilfe, durch die Entfernung des Gewebes im Stichkanal.
Scarification
Unter Scarification versteht man das Zufügen von Ziernarben – also Vernarbung die als Hautschmuck getragen werden. Diese Schmucknarben können auf unterschiedlichste Weise erzeugt werden. Die häufigste und präziseste Art ist wohl das Cutting, d.h. Schneiden der Haut mittels eines Skalpells – diese Art ergibt sehr genaue und „kontrollierbare“ Narben. Die bekannteste Art der Scarification ist hingegen das Branding, hier gibt es zwei Formen, das „Strike Branding“ mittels geformten Metellstempeln (ergibt keine schöne und regelmäßige Narbenbildung) und das „Cautery Branding“ mittels eines sog. HF-Kauterers. Dieses Gerät verödet die Haut mittels Strom und ergibt ähnlich dem Cutting recht „kontrollierbare“ Narben.
Sporen Test
Autoklaven und Sterilisatoren müssen regelmäßig einem Sporen Test unterzogen werden, hier wird anhand einer Kultur von besonders widerstandsfähige Bakteriensporen getestet, ob das Gerät diese zuverlässig abtötet. Der Test 8die sterilisierte Kultur) wird in der Regel durch ein Hygieneinstitut oder das Gesundheitsamt geprüft und das Ergebnis bescheinigt. Eine solche Bescheinigung wird in der Regel im Piercing Studio ausgehängt oder auf Anfrage vorgezeigt. Vorgeschrieben ist dieser Test halbjährlich, gute Studios führen diesen aber monatlich oder zweimonatlich durch.
Steel Basic Line
Auf Eisen basierende Legierungen haben eine über 300 Jahre alte medizinische Geschichte. Erstmals 1666 hat Fabricius den Gebrauch von Drathschlaufen zum verschließen von Wunden beschrieben,1886 wurde berichtet, dass Stahlplatten benutzt wurden, um Knochenbrüche zu fixieren.1916 schließlich wurde korrosionsresistenter und rostfreier Stahl entwickelt mit einem Minimum von 10,5% Chrom. 1947 empfiehlt das „American College of surgeons“ den Einsatz von rostfreiem Stahl für biomedizinische Implantationen. In der Medizin wird heute rostfreier Chirurgenstahl ( 316L) vielfach eingesetzt, zB als Knochenfixierungsschrauben, Nadeln Knochenplatten, Ganzgelangprothesen, Knochennägel, Drähte mandibulare Maschendrathprothesen, Nähte, Klammern, neurochirurgisch und microvaskulär, und als Herzschrittmacherelekroden. Rostfrei wird der Stahl durch eine nicht sichtbare, an der Oberfläche haftenden mit Chrom angereicherten, Oxid- Schicht. Basierend auf seiner Zusammensetzung wird rostfreier Stahl in vier generelle Klassen kategorisiert: Stahl der 200er Serien enthält Chrom, Nickel und Managen. Stahl der 300er Serie enthält Chrom und Nickel, 400er Serien Stahl enthalten Chrom und Stahl der 500er Serien nur einen geringen Anteil an Chrom. Die meisten korrosionsresistenten Stahle gehören zu den 300er Serien und sind folglich auch in der medizinischen Implantation und im Körperschmuck sehr populär. Doch nicht alle Stahle der 300er Serien sind geeignet für den Einsatz als Piercings. Wir benutzen drei Chirurgenstahle für unseren Schmuck: Komposition D Implantat stahl, 316L Chirurgenstahl und 316LVM Chirurgenstahl. Die Normen ASTM 138-F und ISO 5832- 1 werden erfüllt. Obwohl alle Nickel enthalten, geben sie diesen jedoch nicht als Nickelsalze an den Körper ab, oder verursachen „ Nickelkontakt- Dermatitis“ Uns liegen Ergebnisse von unabhängigen Laboren vor, die zeigen, dass die Nickelabsonderung unter 0,01 ug/ cm2/ Woche liegt. Alle unsere ausgelieferten Stahle erfüllen die anerkannten Kriterien der EU Nickel Direckive und können zeitlich unbegrenzt wieder weltweit als Piercing Ersteinsatz benutzt werden.
Sterilisation
Maßnahme, die eine völlige Keimfreiheit bezweckt durch abtöten oder Entfernen aller lebensfähigen vegetativ- und Dauerformen von pathogenen und apathogenen Mikroorganismen in Stoffen, Zubereitungen oder an Gegenständen. Zulässige Sterilisationsmethoden im Tattoo und Piercing Studio sind die Heissluftsterilisation und die Hochdruchdampfsterilisation, Für nähere Informationen zu den beiden Sterilisationsverfahren siehe die Einträge unter Heissluftsterilisation und Hochdruckdampfsterilisation.
Titan Blackline